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Von Pius Grimminger | 18. Oktober 2010 | 10:10 Uhr
Vor kurzem musste ich mit unserem LKW vorgefertigte Wände zu einer Baustelle in Frankreich fahren. Ganz in der Nähe des Ziels hielt ich an und schaute nochmal auf meine Wegbeschreibung, um mich zu orientieren. Auf einmal klopfte ein älterer Mann an meine Fahrertür und bot mir seine Hilfe an. Ich gab ihm die Adresse und er sagte, ich solle ihm hinterher fahren. An der Baustelle angekommen bedankte ich mich herzlich und war immer noch ganz perplex, dass es so etwas heute noch gibt.
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Von Werner Löffler | 15. Oktober 2010 | 08:10 Uhr
50% aller in Deutschland genutzten Rohstoffe fließen in den Bau und Betrieb von Gebäuden. Sie zeichnen für 60% aller Abfallstoffe verantwortlich. Die ökologischen Eigenschaften der Rohstoffe müssen, neben der technischen Eignung, besonders aufmerksam bewertet werden. Heute schon zeichnen sich energieeffiziente Bauten durch Sparsamkeit bezüglich der Heizenergie aus. Doch das ist nicht genug. Zukunftsfähige Gebäude werden darüber hinaus aus Baustoffen errichtet, die wenig Energie für Gebäudeerstellung, Erneuerungsmaßnahmen, Umnutzung und Rückbau benötigen. Somit werden CO2-Emissionen nicht nur während der Nutzungsphase sondern über die gesamte Produktlebenszeit reduziert. Holz in der tragenden Konstruktion erzielt dabei den größten Klimaschutzeffekt. Auch weil dadurch Baustoffe ersetzt werden, die unter hohem Energieverbrauch hergestellt wurden.
44% der Bürger regen an, bei Bau neuer öffentlicher Gebäude vorwiegend Holz zu verwenden. Schon heute wird kein Gebäude ohne den Baustoff Holz errichtet: z.B. tragend in der Konstruktion, dekorativ in der Oberfläche und im Innenausbau oder als Schalungsbrett - überall Holz.
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Von Stefan Schneider | 28. September 2010 | 01:09 Uhr
Die Sanierungsarbeiten an der Kapelle sind eine sehr aufwendige Zimmererarbeit. Runde Kuppeln und Türme erfordern ein umfangreiches Fachwissen. Außerdem ist die besondere Bauweise des Dachstuhls eine komplizierte und aufwendige Arbeit, die mich fordert und gleichzeitig auch sehr viel Spaß macht.
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Von Birgit Proske | 27. September 2010 | 11:09 Uhr
Seit etwa sechs Wochen wird das Dämmen der Wände durch Einblasen von Zellulosefasern unter Druck bei uns direkt im Werk durchgeführt und nicht mehr auf der Baustelle wie bisher.
Dies hat verschiedene Gründe:
- zum einen wird der Auftragsanteil an Projekten im Ausland immer höher und dort ist eine Dämmung vor Ort nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand möglich
- zum anderen ist auch im Bereich großflächiger energetischer Sanierung mit vorgefertigten Fassadenelementen die Dämmung auf der Baustelle nicht möglich und muss bereits während der Fertigung gemacht werden
- auch im Bereich des Einfamilien-Hausbaus haben wir mit unserer eigenen Befüllanlage jetzt natürlich die Möglichkeit alle Wände bereits im Werk zu dämmen.
Damit erhalten wir einerseits eine erhöhte Wertschöpfung für unser Unternehmen und außerdem eine noch bessere Qualitätssicherung und -kontrolle.
Jedes Element wird gewogen und somit können wir in der Eigenüberwachung prüfen, ob die notwendige Dämmmenge eingebracht wird.
Mit einem Anbau an unsere bestehende Fertigungshalle haben wir Lagerplatz für die Zelluloseballen und die Transportbänder zur Füllstation geschaffen. Der Anbau ist nur über eine Türe mit der Halle verbunden. Flexible Schläuche werden durch kleiner Wandöffnungen in die Halle geführt und über diese Schläuche wird dann die errechnete Zellulosemenge unter Druck in die vorgefertigten Elemente eingeblasen.
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Von Günter Mayr | 26. September 2010 | 05:09 Uhr
Beiträge steigen. Ab dem 1. Januar 2011 tritt sie in Kraft. Die Reform, die eigentlich ein Sparpaket ist, soll das fehlende Geld im Gesundheitssystem ausgleichen. Kritik hagelt es von Gewerkschaften, Krankenkassen und Arbeitgebern, schließlich sind größtenteils die Leidtragenden ihre Mitglieder.
Mit der neuen Gesundheitsreform steigen die Beiträge für die Krankenkasse.
Besonders gesetzlich Versicherte müssen sich auf höhere Kosten einstellen. Denn die Kassenbeiträge werden von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent angehoben. Zudem dürfen Krankenkassen, die mit ihrem Geld nicht auskommen, die einkommensunabhängigen Zusatzbeiträge erhöhen. Und zwar nach oben hin offen. Schon heute verlangen einige Krankenkassen Zusatzbeiträge in Höhe von bis zu 37,50 im Monat.
Wer den Krankenschutz nicht zahlen kann, bekommt einen Sozialausgleich. Doch der greift erst, wenn der durchschnittliche Beitrag zwei Prozent des Einkommens übersteigt. Vorher hat es die Hilfe schon ab einem Prozent gegeben. Die neue Regelung gilt auch für Empfänger von Arbeitslosengeld I.
Wichtig für Unternehmer: nur der Arbeitgeberanteil wird nicht mehr steigern. Er wird mit der Gesundheitsreform einmalig von 7,0 Prozent auf 7,3 Prozent angehoben und soll dann eingefroren werden. Für den Arbeitgeber entstehen in den nächsten Jahren keine weiteren Kosten.
Positiv: die monatliche Beitragsgrenze soll von derzeit 4.162,50 Euro auf 4.125 Euro herabgesetzt werden und der Versicherte darf schneller von Kasse zu Kasse wechseln. Denn die Wechselsperre von drei Jahre, soll auf ein Jahr reduziert werden. So kann der Arbeitnehmer schon nach zwölf Monaten von einer gesetzlichen zur privaten Krankenkasse wechseln und hohe Zusatzbeiträge vermeiden.
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Von Stefan Schneider | 21. September 2010 | 05:09 Uhr
Ein neues Projekt unserer Firma ist in England - Birmingham. Dort haben wir im August 2010 ein Reihenhaus aufgestellt.
Diese Montage hat mir sehr viel Freude bereitet. Es war sehr interessant, die Mentalität und Arbeitsweise in einem anderen Land kennen zu lernen.
In England wird besonders auf die Sicherheit der Arbeiter geachtet. Man darf z.B. auf keine Leiter steigen ohne gesichert zu sein.
Im Oktober 2010 werden wir dort eine ganze Siedlung errichten.
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Von Birgit Proske | 20. September 2010 | 11:09 Uhr
Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten im Landkreis Dillingen ist das “Kirchle” in Binswangen, das mit vollem Namen eigentlich “Kath. Bruderschaftskapelle St. Maria von Skapulier” heißt und ein paar Besonderheiten hat:
Zur Planung, die bereits 1617 begann, stand dem bischöflichen Baumeister Hans Alberthaler der Plan Bramantes zur Verfügung, nach dem die Peterskirche in Rom anfänglich gebaut werden sollte. Maßgeblich beeinflusst wurde die Planung des einzigartigen Bauwerks von Elias Holl, dem Erbauer des Augsburger Rathauses.
Dieses unser “Kirchle” also ist nach einer recht wechselhaften Geschichte von Plünderung, Instandsetzung, fast völliger Zerstörung im 2.Weltkrieg, Wiederaufbau und umfangreichen Renovierungsarbeiten in den Jahren 1981 und 1982 wieder etwas reperaturbedürftig:
Wir mussten die Dachstühle des Hauptbaus und aller Türme sanieren. Verrottete Schwellen, Sparren und andere Holzteile wurden ausgewechselt und Stahlteile zur Verstärkung und zum Abfangen der vorhanden Dachkonstruktion eingebaut. Abschließend dann wird das Dach neu eingelattet und neu gedeckt.
Damit sollte das “Kirchle” wieder fit für die nächsten Jahrzehnte sein und kann in neuem Glanz erstrahlen.
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Von Birgit Proske | 20. September 2010 | 09:09 Uhr
Im Rahmen der 5.Architekturwoche in Augsburg vom 17. - 23.Juli gab es überall in der Stadt verschiedenen Ausstellungen und unter anderem konnte gegenüber der alten Schmiede, auf dem ehemaligen AKS-Gelände ein Objekt besichtigt werden, das Ergebnis eines Holzbauprojektes des Instituts für Entwerfen und Bautechnik an der TU München war:

“Stabwerk” ist ein Entwurf von Margarete Woszczyk und Markus Wolfertshofer.
Dank einer Materialspende der Firma Scheiffele und Schmiederer aus Dillingen und der kompetenten und professionellen Unterstützung bei der Umsetzung durch die Gumpp & Maier GmbH konnte der Entwurf dann auch verwirklicht werden.Nach Abschluss der Architekturwoche wurde das technisch interessante und optisch ansprechende Exponat nicht etwa abgebaut, sondern ein Umzug war angesagt.
Es ging von der Stadt hinaus aufs Land - und zwar nach Binswangen auf unser Betriebsglände. Dort ist das “Stabwerk” jetzt dauerhaft installiert und ein echter “Hingucker” für alle, die vorbei fahren oder - gehen.
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