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Archiv der Kategorie 'Wissen'

Holzbau = aktiver Klimaschutz

Freitag, den 15. Oktober 2010

50% aller in Deutschland genutzten Rohstoffe fließen in den Bau und Betrieb von Gebäuden. Sie zeichnen für 60% aller Abfallstoffe verantwortlich. Die ökologischen Eigenschaften der Rohstoffe müssen, neben der technischen Eignung, besonders aufmerksam bewertet werden. Heute schon zeichnen sich energieeffiziente Bauten durch Sparsamkeit bezüglich der Heizenergie aus. Doch das ist nicht genug. Zukunftsfähige Gebäude werden darüber hinaus aus Baustoffen errichtet, die wenig Energie für Gebäudeerstellung, Erneuerungsmaßnahmen, Umnutzung und Rückbau benötigen. Somit werden CO2-Emissionen nicht nur während der Nutzungsphase sondern über die gesamte Produktlebenszeit reduziert. Holz in der tragenden Konstruktion erzielt dabei den größten Klimaschutzeffekt. Auch weil dadurch Baustoffe ersetzt werden, die unter hohem Energieverbrauch hergestellt wurden.

44% der Bürger regen an, bei Bau neuer öffentlicher Gebäude vorwiegend Holz zu verwenden. Schon heute wird kein Gebäude ohne den Baustoff Holz errichtet: z.B. tragend in der Konstruktion, dekorativ in der Oberfläche und im Innenausbau oder als Schalungsbrett -  überall Holz.

Bruderschaftskapelle Binswangen

Dienstag, den 28. September 2010

Die Sanierungsarbeiten an der Kapelle sind eine sehr aufwendige Zimmererarbeit. Runde Kuppeln und Türme erfordern ein umfangreiches Fachwissen. Außerdem ist die besondere Bauweise des Dachstuhls eine komplizierte und aufwendige Arbeit, die mich fordert und gleichzeitig auch sehr viel Spaß macht.

Gesundheitsreform: Höhere Kosten für Arbeitnehmer

Sonntag, den 26. September 2010

Beiträge steigen. Ab dem 1. Januar 2011 tritt sie in Kraft. Die Reform, die eigentlich ein Sparpaket ist, soll das fehlende Geld im Gesundheitssystem ausgleichen. Kritik hagelt es von Gewerkschaften, Krankenkassen und Arbeitgebern, schließlich sind größtenteils die Leidtragenden ihre Mitglieder.

Mit der neuen Gesundheitsreform steigen die Beiträge für die Krankenkasse.

Besonders gesetzlich Versicherte müssen sich auf höhere Kosten einstellen. Denn die Kassenbeiträge werden von 14,9 Prozent auf 15,5 Prozent angehoben. Zudem dürfen Krankenkassen, die mit ihrem Geld nicht auskommen, die einkommensunabhängigen Zusatzbeiträge erhöhen. Und zwar nach oben hin offen. Schon heute verlangen einige Krankenkassen Zusatzbeiträge in Höhe von bis zu 37,50 im Monat.

Wer den Krankenschutz nicht zahlen kann, bekommt einen Sozialausgleich. Doch der greift erst, wenn der durchschnittliche Beitrag zwei Prozent des Einkommens übersteigt. Vorher hat es die Hilfe schon ab einem Prozent gegeben. Die neue Regelung gilt auch für Empfänger von Arbeitslosengeld I.

Wichtig für Unternehmer: nur der Arbeitgeberanteil wird nicht mehr steigern. Er wird mit der Gesundheitsreform einmalig von 7,0 Prozent auf 7,3 Prozent angehoben und soll dann eingefroren werden. Für den Arbeitgeber entstehen in den nächsten Jahren keine weiteren Kosten.

Positiv: die monatliche Beitragsgrenze soll von derzeit 4.162,50 Euro auf 4.125 Euro herabgesetzt werden und der Versicherte darf schneller von Kasse zu Kasse wechseln. Denn die Wechselsperre von drei Jahre, soll auf ein Jahr reduziert werden. So kann der Arbeitnehmer schon nach zwölf Monaten von einer gesetzlichen zur privaten Krankenkasse wechseln und hohe Zusatzbeiträge vermeiden.

Sampson Close

Donnerstag, den 2. September 2010

Ein neues Projekt unserer Firma ist in England,genauer gesagt in Birmingham. Dort haben wir im August 2010 ein Reihenhaus aufgestellt. Die Montage hat mir sehr viel Freude bereitet, denn es war sehr interessant, die Mentalität und Arbeitsweise in einem anderen Land kennen zu lernen. Es wird dort auch besonders auf die Sicherheit der Arbeiter geachtet; man darf z.B. auf keine Leiter steigen, ohne gesichert zu sein.
Im Oktober 2010 werden wir dort sein und weiter bauen. Es soll eine ganze Siedlung entstehen.

Mobile Internetverbindungen

Sonntag, den 18. Juli 2010

 

 

Mobile Internet-Verbindung werden ab einem Betrag von 50 Euro plus Mehrwertsteuer automatisch getrennt. Die Telefonanbieter sind verpflichtet, dem Nutzer eine Warnung zu schicken, sobald er 80 Prozent seiner Kostenobergrenze für das Datenroaming erreicht hat. Ist die Obergrenze erreicht, muss der Betreiber die Mobilfunk-Internetverbindung unterbrechen, sofern der Kunde nicht ausdrücklich erklärt, dass er die Nutzung fortsetzen möchte. Damit sollen hohe Rechnungen aus unbeabsichtigten Online-Verbindungen vermieden werden.

Gumpp & Maier international

Freitag, den 16. Juli 2010

Im europäischen Ausland wird man immer mehr auf Gumpp & Maier aufmerksam und die Auftragseingänge zeigen, dass man uns wohl auch einiges zutraut. In Kooperation mit der Firma Hunsinger sind wir ja schon mehrere Jahre in Frankreich tätig, wo wir nicht nur Einfamilienhäuser bauen, sondern auch große gewerbliche und öffentliche Projekte abwickeln.
Dies sind zum Beispiel die neue Fakultät einer Universität, eine Skistation in den Vogesen, der Bürokomplex der Firma “Sonnenkraft”, zwei Altenheime usw.
In diesem Jahr kamen nun Aufträge in Holland und England hinzu. Gerade für unsere englischen Kunden war unser Know How im Bereich Passivhaus-Holzbau ein großes Kriterium bei der Auftragsvergabe. Der Wissensvorsprung, den der deutsche Holzbau hier im Gegensatz zu den “Kollegen” auf der Insel hat, ist enorm und von der Jahrzehnte langen Erfahrung profitieren die Kunden natürlich gerne.

Für ein mittelständisches Unternehmen ist dies alles natürlich auch eine große Herausforderung, denn man muss sich mit vielen Dingen beschäftigen, die neu sind und umfangreiche Informationen zu den Themen Din-Normen, Zulassungen, Genehmigungsverfahren, Baurecht usw einholen. Es gilt vieles abzuklären, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Auch die Logistik für den Transport und die Abwicklung vor Ort ist bei solchen Projekten sehr aufwändig. Aber natürlich macht das auch Spass und wir können als Unternehmen daran wachsen und neue Erfahrungen sammeln.
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Auslandsaufträge entwickeln werden und wir als Unternehmen in Zukunft in anderen Ländern wahrgenommen werden.

Beitrag von Pius Grimminger

Montag, den 5. Juli 2010

Letztens wollte ich nach Feierabende mit unserem LKW von der Baustelle nach Hause fahren. Beim Wenden blieb ich mit den Hinterrädern in nassen Erdreich stecken und saß fest. Gott sei Dank waren ein paar Gemeindearbeiter in der Nähe mit Straßenarbeiten beschäftigt. Sie halfen sofort und zogen mich bzw meinen LKW mit einem großen Traktor aus der misslichen Lage. Solche kleineren Missgeschicke passieren eben auch mal.

Mit einem tollen Team ist alles zu schaffen!

Dienstag, den 29. Juni 2010

Nachdem es zu Beginn des Jahres nach dem langen Winter eher schleppend anlief, hat sich das mittlerweile komplett geändert und wir sind in unseren Kapazitäten auf lange Sicht voll ausgelastet. In der Fertigung fahren wir zwei und teilweise sogar drei Schichten, um die Aufträge abarbeiten zu können. Auch Samstagsarbeit lässt sich im Moment nicht vermeiden, um alles zu bewältigen.
Dieses enorme Arbeitspensum, das zur Zeit nicht nur in der Fertigung, sondern natürlich auch in der Arbeitsvorbereitung und in der Projektleitung anfällt, ist nur mit engagierten und einsatzbereiten Mitarbeitern möglich, die als Team arbeiten, Mehrarbeit leisten und mitunter auch ihr Privatleben hinten anstellen.
Wir sind bin froh, eine solche Truppe zu haben, mit der man zusammen alles leisten kann. Bei dem Druck, der zur Zeit herrscht, hoffe ich , dass wir keine Arbeitsunfälle haben, unser Maschinenpark ohne große Störungen läuft und wir uns dann voraussichtlich im Spätherbst wieder mit normaler Geschwindigkeit unsere Aufträge abwickeln können.
Auf diesem Weg möchte ich allen ein dickes Lob und große Anerkennung aussprechen!

Erscheinungsbild abgerundet

Freitag, den 25. Juni 2010

So, nun sind endlich auch die Außenanlagen um unser Bürogebäude fertig und der Eingangsbereich ist für Kunden, Besucher und natürlich auch für uns richtig einladend. Bei der Planung wurde die Formensprache des Bürogebäudes aufgegriffen und weitergeführt. Die Kombination der verwendeten Materialien Holz, Beton und Granit ist zweckmäßig und doch harmonisch. Die Gestaltung setzt sich auch in der Bepflanzung schnörkellos fort. Unsere kleinsten Besucher im Kinderwagen und Menschen mit Behinderung können nun dank der Rampe ebenfalls problemlos und barrierefrei unser Verwaltungsgebäude betreten.

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Holzbaulösungen für die Gebäudemodernisierung

Montag, den 31. Mai 2010

Rund 250 Teilnehmer kamen am 27. April 2010 in die Pinakothek der Moderne, um das von der Technischen Universität München veranstaltete Symposium “Holzbaulösungen für die Gebäudemodernisierung” zu besuchen. Das übertraf die Erwartungen weit und bestätigte dem Team des Forschungsprojektes “TES EnergyFacade” , dass es sich einem sehr wichtigen Zukunftsthema widmet. Die energetische Modernisierung von Gebäudehüllen mit vorgefertigten großformatigen Holzrahmenbauelementen bietet große Vorteile gegenüber den bisher meist angewandten Wärmedämmverbundsystemen: eine ergonomischere und präzisere Arbeitsweise, eine deutlich kürzere Montagezeit und natürlich eine unschlagbare Ökobilanz. Die Forschung, Entwicklung und Etablierung brauchbarer Systeme ist langfristig ein lohnendes Geschäft, denn die Bestandssanierung wird in Zukunft die Baubranche maßgeblich prägen.