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Archiv der Kategorie 'TU München'

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Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Das Ziel des aktuellen Forschungsprojektes  am Fachgebiet Holzbau der TU

München ist die Entwicklung

eines vorgefertigten Holzbausystems zur energetischen Modernisierung

der Gebäudehülle von Bestandsbauen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Projektorganisators

von Woodwisdom-Net:

http://www.nexdo.com/view.do?w=579&page=Main+page

 

Bei Entwicklung und Forschung vorne mit dabei

Freitag, den 17. Oktober 2008

Ein modernes Unternehmen muss heute mehr denn je über den Tellerrand hinausschauen, neues Know How erwerben, Neu-Entwicklungen der Branche kennen, den Markt, Wissenschaft und Forschung genau beobachten.Um das zu Erreichen, ist es natürlich gut, bei Entwicklungen von Anfang an vorne mit dabei zu sein, um später nicht Anderen hinterherzurennen.
Gemäß dieser Maxime ist die Gumpp & Maier GmbH am internationalen Forschungsprojekt “TES EnergyFacade” beteiligt. Zusammen mit der Helsinki University of Technology, der Technischen Universität München und der Norwegian University of Science and Technology, mehreren Unternehmen aus der Wirtschaft und unter Leitung von Dipl. Ing.Fank Lattke vom Lehrstuhl für Holzbau an der TU München soll ein großformatig vorgefertigtes Holzbausystem zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle von Bestandsbauten entwickelt werden.

Beispiel Bestandsgebäude:

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Nach einem 1-wöchigen Arbeitstreffen in München und einer weiteren Woche in Norwegen fand vom 22.-25.September ein solches Treffen in Finnland statt.

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Eingeladen hatte diesmal der finnische Projektpartner “Woodpolis” mit Sitz in Kuhmo. “Woodpolis” ist eine Experten-Organisation der Holzbranche, die sich um die Entwicklung neuer Techniken und Maschinen, aber auch geeigneter Software-Programmen kümmert und die Weiterbildung in den Unternehmen unterstützt.
Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf der Projektkoordination. Durch Vorträge und Referate wurden alle Beteiligten auf den aktuellen Stand gebracht. Außerdem wurden die nächsten Schritte festgelegt und Projektaufgaben auf die Teilnehmer verteilt.
Ein Themenschwerpunkt war die digitale Vermessung von Bestandsgebäuden, ihre Möglichkeiten, Vorteile und Grenzen.
Oftmals gibt es von Bestandsgebäuden nicht mal mehr genau Pläne und selbst wenn, dann entspricht die Gebäudehülle oft nicht so genau den dort angegebenen Maßen. Um aber bei der energetischen Sanierung in der Vorfertigung möglichst genau produzieren zu können, um Änderungen vor Ort beim Einbau und damit Kosten so weit wie möglich zu reduzieren, ist eine präzise Vermessung unabdingbar und auch möglich.
Die Industrie und auch das Handwerk sind auf Wissenschaft und Forschung und damit neueste Technologien angewiesen, um ihre Produkte immer mehr verbessern zu können. Wenn sie aber, so wie hier bereits von Anfang an bei einem Projekt zusammen arbeiten, sind die besten Voraussetzungen für ein optimales Ergebnis gegeben.
Es profitiert Jeder vom Wissen und der Erfahrung der Anderen.Theorie und Praxis ergänzen sich perfekt.
Mit jeweils neuen Aufgaben bis zum nächsten Treffen haben sich die Teilnehmer dann wieder auf den Heimweg gemacht.

Näheres zu Woodpolis finden Sie unter

http://www.woodpolis.fi/index.asp?language=

Das Projekt ist abgeschlossen

Freitag, den 9. November 2007

Vom 31.10.- 08.11. war im Foyer der GWG Gemeinnützige Wohnstätten- und Siedlungsgesellschaft mbH, Heimeranstraße 31, 80339 München die Ausstellung “Weiter Bauen” zu sehen. Sie bestand aus den Arbeiten der Studenten des Lehrstuhles für Holzbau an der TU München , die in den letzten beiden Monaten mit Begleitung von Architekt Florian Lichtblau und Dipl. Ing. Alexander Gumpp entstanden waren.

Die verschiedenen Entwürfe wurden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 31.10. einem breiten, geladenen Publikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Architektur präsentiert. Dabei wurde ganz klar, dass es zur zukunftsfähigen Erneuerung der bestehenden Baumassen keine Alternative gibt. Anhand eines aktuellen Sanierungsobjektes der GWG wurde sehr deutlich, dass eine funktionale, ökologische und gesamtwirtschaftliche Synthese aus Sanierung und Nachverdichtung möglich ist und durchaus interessante Chancen und Perspektiven für den Wohnbau der 50-er und 60-er Jahre eröffnet.

Im Begleitheft zur Ausstellung äußert sich Prof. Hermann Kaufmann im Vorwort zu den Intentionen und Zielen dieses Projektes und auch Hans-Otto Kraus (Geschäftsführer GWG), Architekt Florian Lichtblau und Dipl. Ing. Gumpp erläutern ihre Positionen dazu:

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“Bauen und Erneuern im Bestand”

Ein Großteil des gesamten Baubestandes, insbesondere auch der Wohnbau in Deutschland ist funktional überholt, im Betrieb aufwändig, energetisch unzulänglich und entspricht nicht mehr den Komfortwünschen der Gesellschaft. das heißt, dass die eigentlichen Bauaufgaben der Zukunft in der Bestandssanierung liegen werden.

Diese Tatsache eröffnet große Chancen, denn der Zustand und vor allem die unzulängliche energetische Qualität der Bauten erfordert eine grundlegende Herangehensweise, was oft mit einer kompletten Umgestaltung einher geht. Bausünden der Vergangenheit können so gemildert oder gar eliminiert werden, und die Forderungen nach Nachverdichtung und Ergänzung bietet die Möglichkeit städtebaulicher Korrekturen.

Das Fachgebiet Holzbau der TU München hat daher ein aktuelles Sanierungsobjekt der GWG München zum Anlass genommen, um mit Studenten intelligente und den zukünftigen Forderungen nach Nachhaltigkeit entsprechende Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Ziel war die funktionale, ökologische und gesamtwirtschaftlilche Synthese aus Sanierung und Nachverdichtung für den Wohnbau der 50-er Jahre an dem wertvollen Standort. Besonderen Wert legte der Lehrstuhl auf das Aufzeigen verschiedener städtebaulicher Ansätze. auch sollte die Aufgabe zeigen, dass vielfältige gestalterische Möglichkeiten in solchen Themen liegen.

Besonders die Berfassung mit neuen energetischen Überlegungen stand im Focus, denn der Heizenergiebedarf der Anlage liegt mit 150-250kWh/m²a weit über den Richtwerten der ENEV Neubau übrigens der Normalwert von ca. 24Mio Wohneinheiten in Deutschland.Einer der Hauptbeiträge zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in die Atmosphär muss die Verringerung des Heizwärmebedarfes der Bestandsgebäude durch eine erhebliche Verbesserung der Dämmung der Gebäudehülle, sowie der Verbesserung der Haustechnik sein.

Unter der ganzheitlichen Betrachtung der Energiekreisläufe werden biogene Baustoffe, insbesondere Holz, eine große Bedeutung erlangen. Beim Bauen im Bestand hat Holz durch die Möglichkeit der Vorfertigung und die damit verbundenen kurzen Bauzeiten, seines gerungen Gewichtes sowie seines ökologischen Potentiales große Vorteile gegenüber anderen Baustoffen. Die Auseinandersetzung an Hand der konkreten Aufgabenstellung sollte möglichst praxisnah diese Potentiale sichtbar machen.

Die Arbeiten entstanden im Wintersemester 2006/2007 und Sommersemester 2007 und wurden fachlich begleitet von Architekt Florian Lichtblau und Holzbauunternehmer Alexander Gumpp.

Prof. Hermann Kaufmann
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Aufbruch

Die zukünftige Hauptaufgabe im Wohnungsbau wird die Pflege und Entwicklung des Bestandes sein. Es ist jetzt schon erkennbar, dass der Wohnungsneubau in der Bundesrepublik rückläufig ist. Die Stadt München bildet eine Ausnahme, da der Wohnungsbedarf hier auf absehbare Zeit auf hohem Niveau bleiben wird. Deshalb muss sich die Ausbildung der Architekten verstärkt auf die Themen Altbau - Umbau - Modernisierung konzentrieren. Hierbei geht es nicht nur um die
zeitgemäße und zukunftsorientierte Umgestaltung von Wohngebäuden, sondern besonders auch um die Entwicklung energiesparender Konstruktionen.

Die Verknüpfung akademischer Lehre mit konkreten Aufgabenstellungen aus der Praxis stellt eine ideale Voraussetzung für realistische Übungen dar. So lernen Studenten in einem sehr frühen Stadium, die Belange der Bauherren und der Nutzer zu erfassen und in die Lösungsfindung einzubeziehen. Diese Fähigkeit wird zukünftig ein wichtiges Erfolgskriterium für die ganze Branche sein. Aus diesem Grund begrüßt und unterstützt die GWG München als Wohnungsunternehmen, das nach wie vor sowohl im Neubau als auch im Umbau und der Modernisierung von Wohn-anlagen aktiv ist, die Zusammenarbeit mit der Architektur- Fakultät der TU München.
Das Ergebnis der ausgezeichneten Entwürfe lässt ein hohes Niveau an Qualität in der gestalterischen und konstruktiven Ausarbeitung erkennen, ebenso die intensive Auseinandersetzung mit den Erfordernissen der Bewohner.
Ein ermutigender Anfang für weitere Zusammenarbeit!
Hans-Otto Kraus,

Geschäftsführer GWG

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Was heißt hier zukunftsfähig?

Herausforderung Wohnwert und Wirtschaftlichkeit im Baubestand. Der Neubauzuwachs beträgt nur mehr ein Prozent im Jahr, das Zweiliterhaus ist Stand der Technik. Währenddessen stinkt der Gebäudebestand mit Faktor 4 bis 12 zum Himmel (i.M. Faktor acht), ist funktional überholt, unkomfortabel und langsam richtig teuer. Die Bauwirtschaft liegt darnieder und die Nutzer beklagen sich.
Knapp 40 Prozent des deutschen Primärenergieverbrauches und 10 Milliarden Tonnen Material (nur Wohnbau) bilden
die erdrückende Ausgangslage. Global gesehen sind es die Endlichkeit der stofflichen und energetischen Ressourcen,
soziale und ökonomische Spannungen, sowie die bedrohliche Klimaentwicklung, die uns zum Handeln zwingen.
,Erneuern zur Zukunftssicherung’ lautet die Herausforderung, die sich kompetent, phantasievoll und entwicklungsoffen der unwiederbringlichen Bausubstanz annimmt. Dies ist die originäre Aufgabe für Architekten, Ingenieure und Ökonomen - die zweite Chance für Baugestalt, gesicherte Nachhaltigkeit und Gesamtwirtschaftlichkeit - auch für München.
Rückbesinnung und Vorausschau:
Ökologie, autonome Energie , Ökonomie - da müssen wir ran! Und wenn schon, dann gründlich und kulturbewusst. Wie nebenbei schaffen wir hochqualifizierte Arbeitsplätze, fördern den Forschungsschwerpunkt und bauen die Exportmärkte mit krisenfesten Produktlinien aus - die Politik beginnt gerade zu verstehen.
Und was hat der Besitzer und/ oder Nutzer davon? Einfache Antwort: Die Erneuerung alter Wohnhäuser mit Unterstützung speziell erfahrener Fachleute bietet schon energetisch die erfolgversprechendste Rendite auf dem Markt! Andere Faktoren wie attraktive Gestaltung, hoher Raumkomfort, Betriebssicherheit und langer Marktwerterhalt kommen hinzu -
Motto: ‘Mach’s gut, altes Haus!’

Florian Lichtblau, Architekt BDA

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Was sucht der Holzbau im Altbau?

Klar, Aufstockung in Holzbauweise zur Nachverdichtung. Das hat sich in den letzten Jahren als sehr energieeffizienter Standard etabliert.
Noch viel spannender ist jedoch die elementierte und vorgefertigte Bauweise zur Sanierung von Bestandsfassaden mit zeitgemäßen Dämmstärken und variabler Fassadengestaltung. Der Holzbau hat heute die technischen und planerischen
Voraussetzungen auch komplexe Bestandsfassaden vorfertigen zu können und bietet somit eine höchst wirtschaftliche und energieeffiziente Alternative zum archaischen Kleben, Dübeln und Putzen von Dämmstoffen.
Höhere Qualität, kürzere Bauzeit und höhere CO2 - Einsparung sprechen eine deutliche Sprache.

Dipl. Ing. Alexander Gumpp

Insgesamt war dieses Projekt für alle Beteiligten ein voller Erfolg und hat in den Ergebnissen wieder bestätigt, dass im Gebäudebestand bei Nachverdichtung und Entwicklung ein riesiges Potential steckt. Dabei hat vor allem Holz enorme Vorteile gegenüber anderen Baustoffen.

Nun ist die GWG gefordert und wird in nächster Zukunft entscheiden, welcher der allesamt sehr gelungenen Entwürfe wie umgesetzt werden wird.

Gemeinsames Projekt mit der TU München

Montag, den 18. Juni 2007

Im Wintersemester 2006 hatte die TU München in Zusammenarbeit mit dem Architekten Florian Lichtblau und dem Wohnungsbauunternehmen GWG München Studentenentwürfe entwickelt.

Thema war die Nachverdichtung und das energetische Sanieren einer bestehenden Wohnanlage in München.
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In Zusammenarbeit mit unserer Firma werden nun verschiedene daraus entstandene Projekte vertieft. Dies kann je nach Fortschritt bis zu einer prototypischen Umsetzung in einem Gebäude der GWG gehen. Die Beteiligten bei diesem Projekt sind: Univ.Prof. Hermann Kaufmann, TU München Institut für Entwerfen und Bautechnik, Fachgebiet Holzbau,-  Florian Lichtblau, Lichtblau Architekten, -   Alexander Gumpp, Gumpp & Maier GmbH -  Hans Kazzer, TU München - Frank Lattke, TU München.

Nachdem die Studenten während der letzten Monate die ausgewählten Projekte in Zweiergruppen vertieft hatten und dabei natürlich auch betreut wurden, fand am vergangenen Mittwoch ein Arbeitstreffen in unserem Seminarraum statt. Der aktuelle Stand der Projekte wurde vorgestellt und anhand der mitgebrachten Pläne und Unterlagen konnten Fragen und Probleme erörtert werden. Dabei wurden zusammen mit den Experten konstruktive und praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet.

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In den nächsten Wochen gibt es wieder viel zu tun für die angehenden “Architekten”, denn sie müssen die Ergebnisse dieses Tages umsetzen und bis zum 24.Juli, dem Tag der Schlusspräsentation, in ihren Projekten verarbeitet haben.