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Reinhold Schwarzbart Reinhold Schwarzbart

- Zimmerer
- Berufserfahrung seit 1998
- Im Unternehmen seit 1998
- Mitarbeiter Abbund

Die besinnliche Zeit - Wo ist sie nur geblieben?

Donnerstag, den 11. Dezember 2008

Die Fenster sind schon weihnachtlich geschmückt, die Dorf-Weihnachtsbäume leuchten prächtig und auf den Weihnachtsmärkten duftet es nach Bratapfel und Zimt. Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange. Die besinnliche und ruhige Zeit.
Von all dem merke ich leider wenig oder gar nichts. Weder beruflich noch privat.
In der Arbeit soll noch alles fertig werden, termingerecht geliefert werden, schnell ncoh die Haustüre einhängen, die andere Baustelle auch noch dringend zum Abschluss bringen und noch vieles mehr.
Wo ist die Zeit geblieben, die besinnliche?
Mir persönlich kommt es schon fast so vor, als ob es nach Weihnachten keine Zeit mehr gibt für diese ganzen Dinge. Meist einen Tag vor Weihnachten werden noch alle Supermärkte, Metzgereien und Bäckereien gestürmt, als ob es bald nichts mehr zu Essen gäbe. - Schon sehr sonderbar -
Wäre es nicht schöner, wir könnten das alles in Ruhe machen? Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut. Wir sollten die Vorweihnachtszeit ein wenig ruhiger angehen. Ein Sprichwort sagt: ” In der Ruhe liegt die Kraft.”
Wenn der Heilige Abend dann da ist, sind alle froh. Aber was haben wir meist davon? Viele sind bis dahin abgekämpft und froh, etwas Kraft zu tanken, bevor es mit Vollgas zum Jahreswechsel übergeht.

Ich wünsche allen Besuchern dieser Seite ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches 2009

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Donnerstag, den 8. Mai 2008

Letzte Woche wurden die Laufbänder unserer Sägebrücke gewechselt. Nach über 8 Jahren waren diese sehr ausgeleiert. Ich erhoffe mir, dass unsere Arbeiten an den Wandtischen jetzt noch genauer sind als mit den alten Bändern. Wenn unsere Wände, welche in der Halle vorgefertigt werden, genau passen, passt später auch bei der Fenster- und Hausmontage bzw. beim Ausbau alles optimal zusammen. Und die Firma Gumpp & Maier hat dann wieder einen zufriedenen Kunden mehr.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Donnerstag, den 7. Februar 2008

Auf dem Rosenmontagsball hab ich meiner Freundin einen Heiratsantrag auf der Tanzfläche gemacht.
Sie hat auf die Frage der Fragen mit “JA” geantwortet. Dies war ein sehr besonderer Moment in meinem Leben. Ich wünsche mir, dass unser gemeinsamer Lebensweg genauso harmonisch und schön weitergeht, als Ehepaar bis zu unserem Lebensabend, so wie bisher.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Dienstag, den 5. Februar 2008

Diesen Monat hat mein Vater mit Sanierungsarbeiten an seinem Haus begonnen. Meine Aufgabe dabei war, das Dach zu sanieren. Dabei waren folgende Aufgaben zu erledigen:

  • Dach abdecken und ablatten
  • Sparren mit Beisparren verstärken
  • marode Sparren austauschen
  • die Beisparren in der Fläche ausrichten
  • Holz-Weichfaser-Platten verlegen
  • Dach einlatten
  • Ortgänge neu ausbilden
  • Dach neu eindecken

Dies war für mich eine Herausforderung, weil ich die Leitung auf der Baustelle übernommen habe. Als einziger Zimmermann auf dem Dach und mit mehreren Helfern aus der Familie als Laien, war das nicht immer einfach. Aber mit Geduld und genauen Anweisungen hat alles geklappt.
Ich denke, dass ich durch diese Aufgabe auch etwas gewachsen bin, was Arbeitseinteilung und Organisation auf der Baustelle betrifft.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Montag, den 3. Dezember 2007

Letzte Woche haben wir seit längerer Zeit wieder ein Holzständerhaus mit Stülpfassade vorgefertigt. Diese Arbeit mache ich sehr gerne und bin mit viel Elan und Begeisterung dabei.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Dienstag, den 30. Oktober 2007

Eine ehemalige Kundschaft hat sich nach ca. 2 Jahren Wohnzeit in ihrem Haus dazu entschlossen, im Wohnzimmer noch zwei zusätzliche Fenster einzubauen, sodass mehr Licht in die Räumlichkeit gelangt.

Zuerst mussten wir einen Teil der Holzterrasse demontieren, um anschließend die Holzfassade an der Stelle entfernen zu können. Zeitgleich wurde im Wohnzimmer eine Staubschutzwand errichtet, damit der Rest der Wohnung sauber bleibt. Den Boden haben wir mit Holzweichfaserplatten ausgelegt, um den Parkettboden nicht zu beschädigen. Nach diesen Vorarbeiten öffneten wir die Wand auf der Außenseite, entnahmen die Cellulosedämmung und füllten diese zur Wiederverwendung in Säcke. Auf der Innenseite wurden die Gipsplatten mit Hilfe der Stichsäge ausgesägt.

Zuvor habe ich jedoch das Sägeblatt auf 3cm gekürzt, um beim Sägen keine Leitungen in der Installationsebene zu beschädigen. Nach dem Entfernen der Gipskartonplatten stützten wir die Holzbalkenlage mit Hilfe von Drehspießen nach oben ab, um beim Öffnen der Wand von Innen die Decke zusätzlich zu stützen.

Nachdem beide Fensteröffnungen hergestellt waren, montierten die wir die Fensterwechsel und konnten so die Drehspieße wieder entfernen, weil jetzt die Lasten der Decke wieder über die Außenwände abgetragen werden.

Dank guter Organisation unseres Projektleiters waren am nächsten Morgen Elektriker und Installateur pünktlich da. Sie verlegten die Wasserleitung für den Garten und die Elektrokabel. Außerdem wurden Schalter und Elektromotoren für die Außenrollos versetzt. Dann waren die Fenster schnell gesetzt, isoliert und abgeklebt. An der Außenseite wurde die Fassade wieder vollständig aufgebaut und war am Abend wieder geschlossen. Alles sah so aus, als seien die Fenster vom ersten Tag an dort montiert gewesen.

Die Baufamilie war sichtlich zufrieden und bedankte sich bei uns für die zügige Montage. Sie hat sich sehr über den nun deutlich helleren Raum gefreut.

Ich finde auch, dass das Haus durch diesen kleinen Umbau noch mehr Lebensqualität bietet und bin stolz, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Nun wünsche ich der Familie noch viele schöne Stunden in ihrem “neuen” Wohnzimmer.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Dienstag, den 2. Oktober 2007

Seit kurzem verwenden wir eine sogenannte Strumpffolie zum Verpacken von Materialpaketen und auch zum Transport unserer Holzhäuser. Dadurch sind wir in der Lage, Bauelemente und z.B. Gipskartonplatten sauber und trocken zu transportieren. Zur Zeit verwenden wir diese Strumpffolie für das Projekt “Dachauer Straße” in München. Zum täglichen Transport werden die Wandelemente gestapelt und foliert. Dann wird die Folie mit dem Gasbrenner “flambiert”. Dies hat den Effekt, dass sich die Folie zusammenzieht und wie eine Haut um das Material legt. Damit ist es gut geschützt vor Feuchtigkeit und Schmutz beim Transport. So können wir unseren Kunden ein sauberes und hochwertiges Produkt auf der Baustelle präsentieren bzw. liefern.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Freitag, den 24. August 2007

Diese Woche musste ich bei einem Anbau eine Pfosten-Riegel-Konstruktion setzen. Diese Arbeit war neu und interessant für mich. Das Einsetzen und Abdichten der Glasscheiben erfordert dabei sehr hohe Präzision.

Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Montag, den 16. Juli 2007

Auch die tollste und beste Abbundanlage kann nicht alles. So stößt sie zum Beispiel bei s-förmigen Bogenbindern an ihre Grenzen und es ist wieder Handarbeit gefragt. Hier müssen meine Kollegen und ich dann Längen kürzen, Bohrungen setzen und Aufhängevorrichtungen befestigen, bevor die Holzelemente an ihren Bestimmungsort weitertransportiert werden.

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Beitrag von Reinhold Schwarzbart

Montag, den 21. Mai 2007

Ein ganzes Jahr musste ich das Gefühl der Niederlage nicht ertragen. Als Mannschaft kämpften wir uns von Sieg zu Sieg. Souverän lagen wir an der Tabellenspitze und kein Gegner konnte uns schlagen, bis zu dem Tag, als wir den Aufstieg verpatzten. “Niederlage” (Nervenkollaps) !!!!!

So ist es auch im Beruf, wenn man denkt: ” Uns kann niemand schlagen. Wir sind ja die Besten.” Großer Irrtum!!! Es kann jederzeit eine bessere Firma aufsteigen.

Also muss jeder einzelne, auch ich persönlich, daran arbeiten, dass wir stärker werden und stetig weiter trainieren, um überflüssige Niederlagen, besonders, wenn es darauf ankommt, zu vermeiden bzw. abzuwehren.