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Franz Schwarzbart Franz Schwarzbart

- Zimmerermeister
- Berufserfahrung seit 1966
- Im Unternehmen seit 1966
- Leiter Zimmerei

“Die gute alte Zeit”

Montag, den 3. März 2008

Zur Zeit wird in Binswangen mein Elternhaus renoviert. Das Gebäude (ca.1880qm als Wohn- und Geschäftshaus) wurde von damals ansässigen Juden gebaut und mir persönlich wurde erst jetzt bewusst, wie gut das Haus architektonisch geplant und gestaltet war. Den tollen Originalzustand der Fassade kenne ich nur noch von überlieferten Bildern.

Die Gesimse als Einfassung um Fenster, Stockwerksebenen und Dachrandeinfassungen wurden wohl nach dem Krieg . 1950 entfernt und das ganze Haus mit einem Spitzwerk versehen. Die Seele des Hauses wurde aber endgültig bei
einem Umbau in den 60er Jahren geraubt.

Es war die Zeit, wo alles was “Alt” verpöhnt wurde. So wurden bei diesem Umbau alle Eichenfenster mit Kreuzsprossen, geschmiedeten Metallstäben und Fensterläden ausgebaut. Die Fensteröffnungen wurden der modernen Zeit angepasst, d.h. die neuen Fenster waren dreimal so breit als der Bestand, so das die ganze Harmonie der Fassade zerstört war.

Was mich heute immer wieder fasziniert, ist daß bei den Bauten die in dieser Zeit erstellt wurden um das Ortsbild zu bewahren, immer die Baulinie eingehalten wurde. Da die Grundstücksgrenzen nicht im rechten winkel zur Strße verlaufen, wurden um die Baulinie parallel zur Straße zu erhalten das Haus verschieden lang oder wie im Nachbarhaus, durch verschieden dicke Mauerstärken (von 30cm bis über 1,00m) ausgeglichen. Bei den neuen Häusern wiederum, die im ende des vorigen Jahrhunderts an der Hauptstraße erstellt wurden, ist diesbezüglich keine Rücksicht genommen worden. Dementsprechend wurde das Ortsbild beeinträchtigt.

Es wurde von den Bauämtern darauf geachtet, daß z.B. der Knistock ja nicht höher wurde, als genehmigt, aber wesentliche Punkte wie Einhaltung des parallelen Verlaufes der Baulinie zur Straße - was dem Ortsbild zugute gekommen wäre- wurde nicht beachtet oder als nebensächlich angesehen.

Da muss ich schon sagen:

“Hut ab, vor den Baumeistern der architektonisch guten alten Zeit”

Sanierung Flachdach

Montag, den 3. Dezember 2007

In den letzten Jahren werden wir immer häufiger mit der Aufgabe konfrontiert, Flachdächer über Holzkonstruktionen wegen zu geringer Dämmung oder Undichtigkeit der Wasser führenden Bahnen zu sanieren.
Im Folgenden nun einige Punkte, die aus technischer und bauphysikalischer Sicht dabei unbedingt eingehalten werden müssen:

1. Dach bzw. Holzkonstruktion nach statischen Gesichtspunkten auf Tragfähigkeit überprüfen.

2. Herstellen eines Gefälles von mindestens 2% auf der Wasser führenden Ebene.

3. Bei Ausführung eines Warmdaches (Gefachedämmung zwischen den Dachbalken) ist eine Vollsparrendämmung auch im Bereich der Keilbohlen hohlraumfrei auszuführen.

4. Für alle Hölzer, sei es zur Konstruktion oder zur Dachschalung, darf nur trockenes Holz mit max. 18% Restfeuchte verwendet werden.

5. Es darf während der Bauphase keine Feuchtigkeit mit eingebaut werden bzw. muss der Witterungsschutz bis zum Aufbringen der Dichtungsbahn gewährleistet werden.

6. Auf der Rauminnenseite (im Bestand) muss überprüft werden, ob die Luft- bzw. Dampfdichtigkeit gewährleistet ist. Bei einer Neumontage ist eine “Dampfbremsfolie” mit einem feuchtevariablen Diffussionswiderstand gegenüber einer Dampfsperre vorzuziehen.

7. Um Leckagen auszuschließen ist im Anschluss eine Blower-Door-Prüfung ratsam bzw. erforderlich.

8. Eine Flachdachabdichtung, ob mit Folie oder Bitumenbahnen, sollte grundsätzlich von einer Fachfirma durchgeführt werden.

Unsere Firma hat viel Erfahrung mit diesen Arbeiten und unsere Mitarbeiter führen diese gewissenhaft aus, damit unseren Kunden sich in ihrer Immobilie wieder rundum wohl fühlen und sich in Zukunft keine Sorgen mehr um ihr Dach machen müssen.

Dienstleistung auf allen Ebenen

Dienstag, den 30. Oktober 2007

Momentan betreue ich eine Umbaumaßnahme in Augsburg. Im Vorfeld ist Planung, Organisation und Koordination angesagt. Noch bevor der erste Handwerker auf der Baustelle erscheint, gilt es an viele Dinge zu denken.

Hier ist es so, dass aufgrund beengter Platzverhältnisse direkt auf dem Grundstück, ein Teil der Straße während der Baumaßnahme komplett gesperrt werden muss, um Stellflächen für Material, Baufahrzeuge und den Kran zu haben. Das heißt für die Anwohner, dass während dieser Zeit die Straße zu beiden Seiten der Sperrung jeweils nur als Sackgasse befahren werden kann. Dazu benötigen wir die Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde Augsburg, die auch erteilt wurde.

Nun könnte man meinen, dass unser Job damit erledigt ist. Aber zu unserem Service gehört selbstverständlich auch, dass wir alle Anwohner der Straße in schriftlicher Form über die kommende, zeitweilige Behinderung informieren und um Verständnis und Geduld bitten. Gleichzeitig bekommen die Anwohner auch meine Kontaktdaten, um sich bei Fragen oder Problemen an mich wenden zu können.

Somit entlasten wir unsere Bauherren vorab, damit diese nicht von Haus zu Haus gehen und die Nachbarn der ganzen Straße informieren müssen. Aber auch während der Bauphase stehen wir als erste Anlaufstelle zur Verfügung.

Für mich und meine Projektleiter-Kollegen gehört dies selbstverständlich zu unserem Job und ist Teil der Dienstleistung, die die Gumpp & Maier GmbH ihren Kunden bietet.

Beitrag von Franz Schwarzbart

Freitag, den 28. September 2007

Im Juli / August war ich wegen erheblicher gesundheitlicher Probleme, ausgelöst durch jahrelangen Tinnitus, in der Bosenberg-Klinik in Wendel auf Reha. Es wurde mir von den Ärzten sehr schnell klar gemacht, dass Tinnitus  nicht auf die Schnelle und oft auch gar nicht  geheilt werden kann.Ich habe aber dank der hervorragenden Therapeuten gelernt, wie ich damit besser umgehen kann und bin froh, dass ich mich in Familie und Beruf wieder ganz einbringen kann.

Beitrag von Franz Schwarzbart

Freitag, den 24. August 2007

Im Juli haben wir bei einer Tennishalle mit ca. 45 Metern Spannweite durch Witterungseinflüsse verrottete BSH-Bogengelenkbinder im Widerlagerbereich saniert.

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Da es dafür keine Erfahrungswerte gibt, war es eine Herausforderung diese Arbeiten auszuführen. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Statiker und der Bauherrschaft und die intensive Vorbereitung konnten die Arbeiten jedoch wie geplant erfolgreich ausgeführt werden.

Beitrag von Franz Schwarzbart

Donnerstag, den 28. Juni 2007

Bei Umbauarbeiten an einem historischen Dachstuhl haben wir erstmals Dachflächen-Schiebefenster (Gesamtgröße: 4,00m x 3,70m ) eingebaut. Zuerst war ich, als Projektleiter, sehr skeptisch, weil die Details vom Zulieferer meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend gelöst waren. Nach Einbau und Fertigstellung musste ich jedoch eingestehen, dass es eine hervorragende Lösung ist und die große Fensterfläche den Dachraum unglaublich aufwertet.

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Beitrag von Franz Schwarzbart

Dienstag, den 29. Mai 2007

Die Sanierung eines ehemaligen Pfarrhofes wurde erfolgreich abgeschlossen. In diesem Bereich konnte ich meine langjährige Erfahrung mit einbringen.

Beitrag von Franz Schwarzbart

Freitag, den 27. April 2007

Ich habe in den letzten Jahrzehnten schon viele Projekte, auch im Bereich Sanieren, Renovieren und Modernisieren geleitet, und es ist immer wieder spannend.

Im Gegensatz zu einem Neubau weiß man auch bei sorgfältigster Planung nie so ganz genau was einen erwartet.Es gibt fast immer irgendwelche Überraschungen.Doch bis jetzt haben wir noch alle in den Griff bekommen.

Das Besondere an meinem momentanen Projekt ist, dass wir den kompletten Umbau in Abwesenheit der Bauherren abwickeln. Ich empfinde dies als sehr großen Vertrauensbeweis unserer Firma und damit auch mir gegenüber.

Bis jetzt läuft alles einwandfrei, die unterschiedlichen Gewerke greifen sehr gut ineinander, und ich bin mir sicher, dass wir alles zur Zufriedenheit unserer Auftraggeber ausführen werden.

Was lange währt, wird endlich gut.

Freitag, den 23. März 2007

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Momentan sind wir mit dem Bau einer Ferienwohnanlage in Ballerand, SW-Frankreich beauftragt.

Nach mehrmaliger Terminverschiebung wegen widriger Umstände vor Ort

( Temperatursturz mit zunächst 5cm Schnee und danach Hochwasser) konnten wir den ersten Bauabschnitt dieses Objektes am 14.03 abschließen.