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Jens Schmiedek Jens Schmiedek

- Bankkaufmann / Zimmerer
- Berufserfahrung seit 2003
- Im Unternehmen seit 2005
- Assistent der Geschäftsleitung

Der geklaute Weihnachtsbaum

Dienstag, den 8. Dezember 2009

Vom Walde draußen bin ich her,
ich wußte gleich, es weihnachtet sehr,
als dieser Kerl mit Beil und Schlitten,
verdächtig um mich rumgeschlichen.
Jetzt fängt er an mich umzuhauen,
Au! das tut weh! Der will mich klauen!
Der wird sich wundern hat er mich zu Haus.
Denn leider gehen mir die Nadeln aus.
Der Förster meint, das käm vom sauren Regen,
so schlimm wie dies Jahr sei`s noch nie gewesen.

Nun schmeißt er mich auf seinen Schlitten
und zurrt mich fest. Jetzt schnell noch eine Minitanne ausgerissen,
damit zum Fest die Oma auch ein Bäumchen hat und nichts wie weg.
Womöglich macht zu dieser Stunde der Förster grade seine Runde
und dem möcht er nicht in die Arme laufen.
Er hastet eilig durch den Wald,
inzwischen ist ihm lausig kalt.
Fliegt über eine Wurzel hin und schrammt sich auf das Doppelkinn.
Bleibt steh`n um etwas zu verschnaufen
und merkt, jetzt hat er sich verlaufen.
Sucht fluchend nun am Waldesrand bis er sein Auto wiederfand.
Wirft mich, er hat`s gefunden kaum,
samt Schlitten in den Kofferraum und startet—————
aber, tuck, tuck, tuck,
das Auto macht nicht einen Ruck.

Wär nicht ein netter Mensch gekommen,
der ihn in`s Schlepptau hat genommen.
er stünde noch dort sicherlich.

Ja, Weinachtsbäume klaut man nicht.

Thermoesche OHT

Dienstag, den 8. Dezember 2009

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich Thermoholz im Allgemeinen beschrieben.

Aufgrund der Tatsache, dass ich vor kurzem eine Terrasse mit eben diesem Thermoholz in der Ausführung Esche angeboten habe, möchte ich diese hier kurz beschreiben.
Die Endung Thermo Esche OHT bedeutet, dass das Holz durch Öl und Hitze (Oil-Heat-Treatment) behandelt und somit resistenter wird.
Die Esche an sich ist von je her im Außenbereich viel genutzt worden. Aufgrund der hohen Elastizität dient es für Sportgeräte, Griffe uvm.

Aber auch im Innenbereich findet die Esche durch ihre besondere Maserung ihren Einsatz für Möbel und Fußböden.
Der Hauptvorteil der thermischen Behandlung ist die Erhöhung der Resistenz. Das bedeutet, es reduziert bzw. minimiert die Anfälligkeit  auf Pilzbefall und Witterungseinflüsse und erlangt somit die Resistenzklasse 1, sehr dauerhaft. Ein kleiner Nebeneffekt ist der dunklere Farbton, den die Esche nach der thermischen Behandlung annimmt.
Somit eignet sich die Thermoesche optimal als Terrassenbelag für den Außenbereich.

Def. Resistenzklassen

Resistenzklassen nach DIN 68364 )* (Eigenresistenz der jeweiligen Holzart gegenüber holzzerstörenden Insekten und Pilzen)

Resistenzklasse
Dauerhaftigkeit
heimische Holzarten
importierte Holzarten

1
sehr dauerhaft
Thermohölzer allgemein
sehr viele tropische Baumarten, z.B. Afzelia, Kambala, Bongossi, Teak

1-2
.
Robinie*)
.

2
dauerhaft
europ. Eiche (z.B. Stiel- oder Traubeneiche), Edelkastanie
Western red cedar

3
mäßig dauerhaft
europ. Lärche. Douglasie
.

3-4
.
Kiefer
.

4
nicht dauerhaft
Fichte, Tanne
Hemlock

5
vergänglich
Buche, Birke. Erle, Pappel, Esche, Rosskastanie, Platane
.

)* Diese Norm gilt nur noch für das Bauwesen, weil sie in die geltende DIN 68000 eingebunden ist. Nach deren Ersetzung durch eine EN (Euro-Norm) wird nur die EN 335 bleiben.

Unter den jeweiligen Resistenzklassen rechnet man für verbautes Holz die folgenden Standzeiten :

1

sehr dauerhaft

mehr als 13 Jahre

2

dauerhaft

8-13 Jahre

3

mäßig dauerhaft

5-8 Jahre

4

nicht dauerhaft

3-5 Jahre

5

vergänglich

weniger als 3 Jahre

Was ist Thermoholz?

Donnerstag, den 12. November 2009

Holz, das durch thermische Verfahren (Hochtemperaturbehandlung) gezielt in seinen Eigenschaften verändert wird. Dabei werden durch hohe Temperaturen (170 bis 230°C) und ohne Zusatz von Hilfsstoffen die notwendigen Eigenschaften eingestellt.

Achtung: Thermoholz ist nicht gleich Thermoholz!

Das Wort Thermoholz bedeutet lediglich das es sich um Holz handelt welches thermisch behandelt wurde, sagt aber nichts über das Endprodukt aus, gerade hier aber gibt es wichtige Unterschiede. Welche Holzart wird thermisch behandelt und vor allem auf welche Verfahrensweise!
Nach dreijähriger Forschungsarbeit ist es einer Firma erstmalig gelungen ein thermisches Verfahren zu entwickeln und damit die Buche, als Thermobuche in die höchste Haltbarkeitsstufe umzuwandeln. Auch andere Holzarten mit anderen thermischen Verfahren wurden erforscht. Das Ergebnis sind verschiedene Endprodukte für verschiedene Einsatzgebiete. Besonders interessant ist die Tatsache dass sich auch gezielt verschiedene Farbabstufungen einstellen lassen.

Welche Vorgänge laufen dabei im Holz ab?

Unter dem Einfluss der Hitze und Feuchtigkeit wird der Zellwandaufbau so verändert, daß die Möglichkeit der Wasseraufnahme entscheidend verringert wird. Die so genannten Hemicellulosen (kurzkettige Zuckerbausteine) werden abgebaut. Durch die verringerte Wasseraufnahme des Holzes verschlechtern sich die Wachstumsbedingungen für Pilze und dadurch verbessert sich die Dauerhaftigkeit des Holzes.
Die nach der Behandlung im Holz verbleibenden Elemente der Hemicellulosen schliessen freiwerdende Hohlräume in den Zellwänden und vernetzen beim Abkühlen des Holzes.
Der Farbton des Holzes verändert sich durch die thermische Behandlung.
Das Holz wird durch die thermische Behandlung spröder und verliert an Festigkeit, alleine diese Tatsache erlaubt es leider nicht Thermoholz als Konstruktionsholz zu verwenden, ist aber für andere Einsatzgebiete nicht von großer Bedeutung.
Welche Möglichkeiten eröffnen sich mit unserem Thermoholz?

•    Die von uns erzeugte Thermobuche ist durch die Thermobehandlung als sehr dauerhaft (Klasse 1) einzustufen und erlaubt somit den Einsatz im Außenbereich
•    Esche erhält durch die Thermobehandlung einen wunderschönen goldigen Farbton, und eignet sich hervorragend für den Möbelbau
•    Bei der Eiche können wir Farbtöne erzeugen, die eine denen der Räuchereiche oder der seltenen Mooreiche entsprechen

Welche neue Eigenschaften weist Thermoholz auf?

Zusammenfassend lassen sich folgende positive Eigenschaften nennen:
•    Erhöhte Dauerhaftigkeit (gegen Pilzbefall und Witterungseinflüsse) – auch im Inneren des Holzes
•    Verringertes Quell- und Schwindmass (Quellungsvergütung beträgt je nach Holzart und Behandlungsstufe bis zu 70%)
•    Erhöhte Dimensionsstabilität
•    Abbau innerer Spannungen des Holzes
•    Ausgleichsfeuchte des Holzes wird reduziert, d.h. bei gleichem Umgebungsklima stellt sich bei Thermoholz eine um bis zu 70% geringere Holzfeuchte gegenüber unbehandeltem Holz ein
•    Neue Farbtöne können erzeugt werden, die von einem warmen Braunton bis zum Schwarz der Räuchereiche reichen
•    Alle Farbänderungen sind durchgängig und homogen über den Querschnitt
•    Geringfügig bessere Wärmedämmeigenschaften als unbehandeltes Holz
Welche Einsatzbereiche kommen für Thermoholz allgemein in Frage?

Grundsätzlich kann Thermoholz überall dort sinnvoll eingesetzt werden, wo folgende Eigenschaften gefragt sind (ausgenommen ist wie bereits erwähnt der Einsatz im statischen Bereich):
•    Dauerhaftigkeit
•    Dimensionsstabilität
•    Optik (Farbgebung)

Außenbereich    Innenbereich
•    Fassadenelemente
•    Gartenmöbel
•    Terrassenböden und Holzfliesen
•    Fenster und Fensterläden
•    Außentüren
•    Pergolen
•    Windschutzelemente
•    Schallschutzwände
•    Spielgeräte für Spielplätze     •    Fußböden
•    Möbelbau
•    Täfelungen
•    Deckenbekleidungen
•    Sauna und Bad

Beitrag von Jens Schmidek

Mittwoch, den 2. April 2008

Ab dem 21. April 2008 beginne ich meine Weiterbildung zum Zimmerermeister. Die Weiterbildung dauert Vollzeit 10 Monate bis ca. Ende Februar 2009.
Ich wünsche heute schon mal meinen Arbeitskollegen und dem gesamten Team der Firma Gumpp & Maier ein erfolgreiches Jahr 2008 und einen guten Start in die Saison 2009.

Beitrag von Jens Schmidek

Montag, den 10. März 2008

Feuchteschutz:

Außenbauteile werden außen und innen von Wasser beansprucht.
Schlagregen belastet die Konstruktion von außen. Ein ausreichender Schutz ist gegeben, wenn das Regenwasser nur in geringem Maße in die Konstruktion eindringen und in der Folge wieder vollständig nach außen abgegeben werden kann. Bauteile müssen so aufgebaut sein, dass eine Schädigung durch Wasser nicht auftreten kann.

Von innen werden Bauteile durch Wasserdampf beansprucht. In der kritischen Winterperiode stellt sich ein nach außen gerichteter Wasserdampfstrom ein. Eine Abstimmung der Durchlässigkeit der einzelnen Schichten aufeinander ist die Voraussetzung dafür, dass es innerhalb der Konstruktion zu keiner Anreicherung mit Tauwasser kommt. Seit vielen Jahren sind Konstruktionen mit einer raumseitigen Dampfbremse erprobt. Zunehmend werden Bauteile eingesetzt, die im äußeren Bereich so Wasserdampf durchlässig sind, dass raumseitig auf eine Folie verzichtet werden kann.

Schallschutz:

Bei der Schallübertragung wird die Konstruktion zu Schwingungen angeregt. An der Schallübertragung sind alle Bauteilschichten beteiligt. Die Flächenmasse der Beplankung und die Art der Befestigung ist von Bedeutung für die Schwingungsübertragung innerhalb von Holzbauteilen. Der Dämmstoff im Gefach beeinflusst die Kopplung der einzelnen Ebenen und die Schallausbreitung innerhalb des Hohlraums.

Beitrag von Jens Schmidek

Freitag, den 7. März 2008

Luftdichtheit:

Die Luftdichtheitsschicht hat die Aufgabe, eine Durchströmung der Gebäudehülle zu verhindern. Treibende Ursache für die Luftströmung ist ein anliegendes Gesamtdruckgefälle beispielsweise durch Winddruck oder Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Diese Einflüsse sind unabwendbar. Eine speziell festzulegende oder einzubauende Schicht in den Bauteilen der Gebäudehülle (z.B. Außenwand, Bodenplatte oder Dach) muss die Durchströmung verhindern. Gängige Praxis ist die Verwendung einer Bauteilschicht, die bereits einer anderen Funktion, z.B. der Aussteifung dient.
Materialien für die Luftdichtheitsschicht müssen einen ausreichend hohen Strömungswiderstand aufweisen. Darüber hinaus müssen alle Anschlüsse fachgerecht ausgeführt werden.

Winddichtheit:

Winddichtheitsschichten sind auf der Außenseite von Dämmschichten angeordnet, um eine Hinterströmung der Dämmebene zu verhindern. Fugen bei Stößen und Flanken von Dämmstoffplatten oder ein zu geringer Strömungswiderstand bergen die Gefahr einer Durchströmung der Dämmebene.

Beitrag von Jens Schmiedek

Dienstag, den 29. Januar 2008

KVH (Konstruktionsvollholz) ist
visuell oder maschinell sortiertes, technisch getrocknetes und kalibriertes Vollholz aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche oder Douglasie mit definierter Maßhaltigkeit für sichtbare und nicht sichtbare Bereiche und einem über normative Ansprüche hinausgehenden Eigenschaftsprofil.
Als herzgetrenntes oder ggfls sogar herzfrei eingeschnittenes Holz ist KVH form- und maßstabil, die Maßgenauigkeit wird durch die Kalibrierung, dh. durch leichtes Hobeln nach dem Trocknen auf Maß gebracht.
KVH gibt es in zwei Qualitäten: KVH Si = für sichtbaren Einbau und KVH NSi = für nicht sichtbaren Einbau.

Die Vorteile
2 Qualitäten (für den sichtbaren Bereich und den nicht sichtbaren Bereich)
technisch getrocknet auf 15 ± 3%
maßhaltig
dimensionsstabil durch Kalibrierung
herzgetrennt eingeschnitten, auf Wunsch herzfrei
höhere Anforderungen als die Norm
wirtschaftliche Vorzugsquerschnitte- und Längen

Duo-/Triobalken sind..
Nadelholz-Balken aus 2 oder 3 faserparalle miteinander verklebten Einzelhölzer gleicher Querschnittsmaße zur Herstellung größerer oder noch formstabiler Querschnitte. Sie werden auch als Balkenschichtholz bezeichnet.
Sie sind besonders geeignet für
alle Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Formstabilität der Bauteile, insbesondere für die Erstellung luftdichter Gebäudehüllen (z.B. im Holzrahmenbau, Skelettbau oder bei ausgebauten Dachstühlen.
sichtbare Bauteile, die hohen gestalterischen Ansprüchen genügen müssen
Bauteile, bei denen auf einen vorbeugenden chemischen Holzschutz verzichtet werden soll

Einsatzbereiche
Duo-/Trio-Balken dürfen in Innenräumen und überdachten Außenbereichen eingesetzt werden (Nutzungsklassen 1 und 2 nach DIN 1052). Ebenso wie bei Vollholz ist eine extreme klimatische Wechselbeanspruchung beispielsweise durch direkte Bewitterung zu vermeiden. Due-/Trio-Balken sind für Bauteile mit chemisch-aggressiver Beanspruchung geeignet.

Die Vorteile
2 Qualitäten (für den sichtbaren Bereich und den nicht sichtbaren Bereich)
technisch getrocknet auf max. 15 %
maßhaltig
dimensionsstabil Si gehobelt, NSi egalisiert
herzgetrennt eingeschnitten, auf Wunsch herzfrei
höhere Anforderungen als die Norm
wirtschaftliche Vorzugsquerschnitte- und Längen
Leimfuge kaum sichtbar

Beitrag von Jens Schmiedek

Samstag, den 22. Dezember 2007

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008.

Beitrag von Jens Schmiedek

Dienstag, den 27. November 2007

Der November stand ganz im Zeichen des Urlaubs. Und am 5. 11. war es endlich soweit. Das Ziel war Thailand um genau zu sein Phuket / KhaoLak.

Die erste Hürde war der 10 Stunden lange Flug. Aber als wir dann nach dem Flug aus dem Flugzeug gestiegen sind, wurden wir für jede Minute des Flugs belohnt. In Deutschland waren es noch frostige 5 Grad, in Thailand waren es 32 Grad, Tendenz steigend. Die ganze Gegend war satt grün, da bis Ende Oktober Anfang November Regenzeit ist. Während der Fahrt zu unserem Hotel war uns etwas mulmig. 1. herrscht Linksverkehr und 2. gibt es nicht wirklich irgendwelche Verkehrsregeln, Hauptsache man hat eine laute Hupe.

Wir haben viele Ausflüge gemacht in den Nationalpark KaoSok, dann waren wir tauchen bei den Similan Islands und haben unter anderem den „James Bond“ Felsen besucht aus dem Film Der Mann mit dem Goldenen Colt. Aber auch nur am weißen Strand liegen und sich sonnen war einfach entspannend.

Das alles wäre noch nicht komplett gewesen ohne die gute aber auch sehr scharfe thailändische Küche, die sehr vielseitig aber wie schon gesagt sehr scharf ist.

Nach 2 ½ Wochen ging es dann leider wieder zurück nach Deutschland, aber ich bin mir sicher das es nicht das letzte Mal war.

Zum Schluss zeige ich noch ein paar Bilder, die leider nur einen Teil von dem zeigen können, was ich in meinem Urlaub erlebt habe.

jens-1.jpg  jens-3.jpg

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Beitrag von Jens Schmiedek

Montag, den 5. November 2007

Auf der letzten Baustelle in Ulm war unsere Aufgabe, ein bestehendes Dach eines Mehrfamilienhauses zu sanieren. Die Dachkonstruktion ist ein Satteldach mit zwei Schleppgauben und einem Querbau- Satteldach mit Walm.

Der Ist-Zustand des Daches war von innen nach außen folgendermaßen:

- Dampfbremse mit Glaswolle, aber nur in den oberen 2/3 des Dachstuhls

- Konterlattung und Lattung 24/48 mm, die aber zum Teil nicht mehr so ganz Ihre Funktion erfüllten, da sie im Laufe der Zeit durch den Einfluss von Sonne und Regen morsch geworden waren.

- Am Ende war das Dach mit Biberschwanzplatten gedeckt.

Als erstes wurde das Dach abgedeckt, aber nur soweit, dass wir auch sicher sein konnten, dass wir das aufgedeckte Dach bis zum Abend wieder dicht bekommen würden. Dann entfernten wir die Konterlatten und Latten von den Sparren. Zum Teil fiel uns dieser Teil der Arbeit nicht schwer, da die Latten bereits morsch waren und fast von selber zerfallen sind. Auch die restlichen Schalungsbretter (Zahnleisten, Sichtschalung etc.) wurden entfernt. Anschließend haben wir alle noch im Sparren steckenden Nägel herausgezogen, damit die Folie, die wir anschließend verlegt haben, als Dampfbremse nicht verletzt wurde . Das fehlende Drittel des Dachstuhls, der noch nicht gedämmt war wurde mit Glaswolle von uns anschließend ausgedämmt.

Damit das Dach regensicher wird bis zur Dachdeckung, kamen auf die Sparren bituminierte Holzfaserplatten die mit Nut- und Federsystem verbunden werden. Diese Platten können getrost dem Regen ausgesetzt werden, ohne dass die Glaswolle oder alles was sich unter dem Dach befindet, nass wird.

Besondere Vorsicht war bei sogenannten Dachdurchbrüchen nötig. Diese Dachdurchbrüche sind zum Beispiel Kamin, Dunstrohre uvm. Mit Hilfe von Butylbändern wurden diese Anschlüsse wasserdicht gelöst.

Zum Schluss wurden 40/60 mm Konterlatten von uns auf die Sparren bzw. Holzfaserplatten geschossen.

In der darauffolgenden Woche wurde das Dach von meinen Kollegen eingelattet und mit neuen Dachplatten eingedeckt.