Das Für und Wider der Winter - Fütterung
Sonntag, den 5. Dezember 2010Wird die Notwendigkeit einer Fütterung heimischer Vögel im Winterhalbjahr diskutiert, sind die Tierfreunde in zwei Lager gespalten. Gegner der Winterfütterung sind der Meinung, das Futter sei oft nicht artgerecht und bringe den Tieren daher den sicheren Tod. Ferner stellt die Fütterung ihrer Ansicht nach einen massiven Eingriff in die natürlichen Prozesse unseres Ökosystems dar, bei denen es um die Auslese im Sinne der Lehre Charles Darwins geht: Nur die Starken überleben und die Natur ist bei der Ermittlung dieser kräftigen Individuen bekanntermaßen wenig zimperlich. Das ist auch gut so, meinen viele Gegner der Winterfütterung, die die natürliche Selektion als idealen Regulationsmechanismus betrachten.
Befürworter der Fütterung halten dagegen, dass der Mensch vielerorts durch die großflächige Eliminierung der ursprünglich in der Natur vorhandenen Nahrungsquellen der Vögel eine massive Störung des natürlichen Ökosystems herbeigeführt hat. Somit seien die Überlebenschancen der Wildvögel aufgrund der Lebensraumzerstörungen durch den Menschen in einigen Regionen deutlich herabgesetzt, von einem gesunden Ökosystem könne dort deshalb keine Rede mehr sein, argumentieren die Befürworter. Außerdem habe der Mensch die Vögel schon vor Jahrhunderten an ein “Zubrot” gewöhnt, als er damit begann, Landwirtschaft zu betreiben und auf Bauernhöfen beispielsweise Korn und dergleichen in Scheunen zu lagern beziehungsweise riesige Flächen zu bewirtschaften, die hungrige Vögel geradezu einluden
Ein weiteres Argument der Befürworter ist, dass es vor allem für Kinder und Jugendliche ein unvergleichliches Erlebnis darstellt, heimische Wildvögel an einem Futterplatz aus nächster Nähe beobachten zu können. Derlei Erlebnisse sind wichtig, um ein Interesse an den ökologischen Zusammenhängen zu entwickeln sowie Achtung vor der Natur zu erlangen. Deshalb haben solche Beobachtungen am Futterplatz einen hohen pädagogischen Wert.
Wird die Notwendigkeit einer Fütterung heimischer Vögel im Winterhalbjahr diskutiert, sind die Tierfreunde in zwei Lager gespalten. Gegner der Winterfütterung sind der Meinung, das Futter sei oft nicht artgerecht und bringe den Tieren daher den sicheren Tod. Ferner stellt die Fütterung ihrer Ansicht nach einen massiven Eingriff in die natürlichen Prozesse unseres Ökosystems dar, bei denen es um die Auslese im Sinne der Lehre Charles Darwins geht: Nur die Starken überleben und die Natur ist bei der Ermittlung dieser kräftigen Individuen bekanntermaßen wenig zimperlich. Das ist auch gut so, meinen viele Gegner der Winterfütterung, die die natürliche Selektion als idealen Regulationsmechanismus betrachten.
Befürworter der Fütterung halten dagegen, dass der Mensch vielerorts durch die großflächige Eliminierung der ursprünglich in der Natur vorhandenen Nahrungsquellen der Vögel eine massive Störung des natürlichen Ökosystems herbeigeführt hat. Somit seien die Überlebenschancen der Wildvögel aufgrund der Lebensraumzerstörungen durch den Menschen in einigen Regionen deutlich herabgesetzt, von einem gesunden Ökosystem könne dort deshalb keine Rede mehr sein, argumentieren die Befürworter. Außerdem habe der Mensch die Vögel schon vor Jahrhunderten an ein “Zubrot” gewöhnt, als er damit begann, Landwirtschaft zu betreiben und auf Bauernhöfen beispielsweise Korn und dergleichen in Scheunen zu lagern beziehungsweise riesige Flächen zu bewirtschaften, die hungrige Vögel geradezu einluden
Ein weiteres Argument der Befürworter ist, dass es vor allem für Kinder und Jugendliche ein unvergleichliches Erlebnis darstellt, heimische Wildvögel an einem Futterplatz aus nächster Nähe beobachten zu können. Derlei Erlebnisse sind wichtig, um ein Interesse an den ökologischen Zusammenhängen zu entwickeln sowie Achtung vor der Natur zu erlangen. Deshalb haben solche Beobachtungen am Futterplatz einen hohen pädagogischen Wert.

Günter Mayr