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Werner Löffler Werner Löffler

- Holztechniker
- Berufserfahrung seit 1984
- Im Unternehmen seit 1999
- Kaufberater / Vertrieb

Holzbauprojekte = Klimaschutzprojekte

Mittwoch, den 8. Dezember 2010

Die jetzige Generation ist für die Zukunft kommender Generationen verantwortlich. Immer mehr Bürger fordern ein umweltbewusstes Bauen - im privaten wie auch auch öffentlichen Sektor. In dem Zusammenhang sind besonders die Kommunen gefordert, da deren heutiges Handeln jahrzehntelang Spuren im Stadtbild und den lokalen Energiebilanzen hinterlässt. Stadtplaner und Architekten sind heute in der Lage, Impulse für nachhaltiges Bauen zu setzen und die Verwendung des Baustoffes Holzes zu forcieren.

Wer klimaschonend bauen will, muss frühzeitig Bilanz ziehen. Wie wirkt das Gebäude ökologisch und ökonomisch über seinen gesamten Lebenszyklus? Darauf sollte man schon vor Planungsbeginn achten:

-Bevorzugte Verwendung regionaler und ortstypischer Roh- und Baustoffe sowie von Bauprodukten mit geringem Primärenergieaufwand.

-Materialgerechte Ausschreibung und Vorlage ökologischer Baustoffdaten.

-Berücksichtigung von Energie- und Kohlenstoff-Speicherleistung in den Bauprodukten.

-Gestalterische Qualität des Projekts.

-Beurteilung von ökonomischen und sozialen Wirkungen, auch auf künftige Nutzer.

-Nachweis der Gesamtkosten über den Lebensweg und nicht der reinen Erstellungskosten.

Holzbau = aktiver Klimaschutz

Freitag, den 15. Oktober 2010

50% aller in Deutschland genutzten Rohstoffe fließen in den Bau und Betrieb von Gebäuden. Sie zeichnen für 60% aller Abfallstoffe verantwortlich. Die ökologischen Eigenschaften der Rohstoffe müssen, neben der technischen Eignung, besonders aufmerksam bewertet werden. Heute schon zeichnen sich energieeffiziente Bauten durch Sparsamkeit bezüglich der Heizenergie aus. Doch das ist nicht genug. Zukunftsfähige Gebäude werden darüber hinaus aus Baustoffen errichtet, die wenig Energie für Gebäudeerstellung, Erneuerungsmaßnahmen, Umnutzung und Rückbau benötigen. Somit werden CO2-Emissionen nicht nur während der Nutzungsphase sondern über die gesamte Produktlebenszeit reduziert. Holz in der tragenden Konstruktion erzielt dabei den größten Klimaschutzeffekt. Auch weil dadurch Baustoffe ersetzt werden, die unter hohem Energieverbrauch hergestellt wurden.

44% der Bürger regen an, bei Bau neuer öffentlicher Gebäude vorwiegend Holz zu verwenden. Schon heute wird kein Gebäude ohne den Baustoff Holz errichtet: z.B. tragend in der Konstruktion, dekorativ in der Oberfläche und im Innenausbau oder als Schalungsbrett -  überall Holz.

Holzbaulösungen für die Gebäudemodernisierung

Montag, den 31. Mai 2010

Rund 250 Teilnehmer kamen am 27. April 2010 in die Pinakothek der Moderne, um das von der Technischen Universität München veranstaltete Symposium “Holzbaulösungen für die Gebäudemodernisierung” zu besuchen. Das übertraf die Erwartungen weit und bestätigte dem Team des Forschungsprojektes “TES EnergyFacade” , dass es sich einem sehr wichtigen Zukunftsthema widmet. Die energetische Modernisierung von Gebäudehüllen mit vorgefertigten großformatigen Holzrahmenbauelementen bietet große Vorteile gegenüber den bisher meist angewandten Wärmedämmverbundsystemen: eine ergonomischere und präzisere Arbeitsweise, eine deutlich kürzere Montagezeit und natürlich eine unschlagbare Ökobilanz. Die Forschung, Entwicklung und Etablierung brauchbarer Systeme ist langfristig ein lohnendes Geschäft, denn die Bestandssanierung wird in Zukunft die Baubranche maßgeblich prägen.

Nullenergiehaus

Donnerstag, den 11. März 2010

Die Gremien der Europäischen Union (EU) einigten sich darauf, dass ab 2021 alle Neubauten ebenso viel Energie erzeugen müssen wie sie verbrauchen. Die Vorschriften gelten für öffentliche Gebäude bereits ab Ende 2018. Aufgrund der klimatischen Unterschiede in den EU-Staaten wird die Ausgestaltung der Richtlinie den Mitgliedsstaaten überlassen. Der Gebäudesektor erzeugt heute 36% der CO2-Emissionen in Europa. Somit ist das Nullenergiehaus ab 2021 Pflicht.

Positive Entwicklung für Holzhäuser

Dienstag, den 8. Dezember 2009

Der Holzbau in der Bundesrepublik Deutschland hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt und wird sich auch weiterhin an diesem Trend orientieren. Bei der Entwicklung der neu errichteten Wohngebäude konnte sich der Baustoff Holz seit dem Jahr 2000 im bundesweiten Durchschnitt um 2,7 Prozentpunkte auf 13,0 Prozent steigern. Letztlich liegt es an den Holzbauunternehmen, mit ihrem Baustoff durch eine qualitativ hochwertige Konstruktion die Kunden und Bauherren von den Vorteilen der Holzbauweise zu überzeugen. Neben dem Neubau wird auch die Erneuerung und Modernisierung bestehender Gebäude ein intensives Tätigkeitsfeld in den kommenden Jahren.

Holzschutz: intelligente Konstruktion statt Chemie

Freitag, den 9. Oktober 2009

Der fachkundig geplante Holzbau kommt durch konstruktiven Holzschutz ganz ohne Chemie aus. Wärme, Frost, Korrosion sowie Luftschadstoffe können Holz nichts anhaben. Darum bedeutet effektiver Holzschutz im Wesentlichen Schutz vor Feuchtigkeit. Moderne Holzbau- und -werkstoffe haben einen festgelegten, sehr niedrigen Feuchtegehalt. Daher fordert der Gesetzgeber keine vorbeugenden Maßnahmen des chemischen Holzschutzes für die Verwendung im Innenbereich. Bei der Verwendung von Holz im Außenbereich kommt es im Holzbau vor allem auf die planerische Vorsorge durch einen wirksamen, konstruktiven Holzschutz an.

Null-Energie bis 2019 Standard

Donnerstag, den 13. August 2009

Das Europäische Parlament verabschiedete eine “Richtlinie für Energieeffizienz in Gebäuden”, nach der Neubauten ab 2019 mindestens so viel Energie gewinnen müssen, wie sie verbrauchen. Die EU-Mitgliedsstaaten sollen bis zum 30. Juni 2011 nationale Pläne zur Umsetzung entwickeln. Als Förderinstrument soll bis 2014 ein Energieeffizenzfonds enstehen. Wie die Bilanzierung genau aussieht, ist noch offen. Die Energiegewinnung könnte eventuell auch über Gemeinschaftsanlagen externer Anbieter erfolgen.

Genormte Qualität

Freitag, den 26. Juni 2009

Keine zweite Bauweise hat eine so gute und flächendeckende Qualitätssicherung und Güteüberwachung wie der Holzbau. Im modernen Holzhausbau unterliegen alle Firmen, die geschlossene Wand- und Deckenelemente fertigen, einer Eigen- und Fremdüberwachung. Darüber hinaus sind viele Firmen freiwillige Mitglieder in Güte- und Qualitätsgemeinschaften. Die Qualität der eingesetzten Holzwerkstoffe und Produkte wird über definierte Normen und Zulassungen sichergestellt.

Die Gumpp & Maier GmbH ist berechtigt die RAL-Gütezeichen RG 422/1 und RG 422/2 zu führen. Die gesamte Produktion und Montage unserer Häuser ist bauaufsichtlich überwacht. Gemäß Übereinstimmungszertifikat sind wir berechtigt unsere Produkte mit Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) zu kennzeichnen. Zusätzlich genügen unsere Produkte den strengen Qualitäts- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft Holzbau-Ausbau-Dachbau e.V. (GHAD).

“Effizienzhaus”

Dienstag, den 28. April 2009

Der einheitliche Standard für Neubau und Sanierung soll zukünftig die neue KfW-Marke “Effizienzhaus” sein. Diese Marke knüpft an das KfW-Energiesparhaus im Neubau an und erweitert es um den Bereich Sanierung. Mit der neuen Marke wird das energieeffiziente Bauen und Sanieren einfacher und transparenter. Es ist ein Qualitätslabel, das Häuser auszeichnet, deren Energieeffizienz besser ist als der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung fordert - egal ob im Neubau oder bei sanierten Häusern.

Rundum positive Ökobilanz

Mittwoch, den 4. Februar 2009

Da Holz der einzige Bau- und Werkstoff ist, der nachwächst, braucht es dazu nicht mehr als Luft, Wasser und Sonne. Kurze Transportwege, geringes Gewicht sowie eine energetisch wenig aufwändige Verarbeitung halten den Energieeinsatz auch bei der weiteren Be- und Verarbeitung relativ gering. Ebenso ist der Energieaufwand beim Hausbau erheblich kleiner als bei konventionellen Bauweisen. Der hohe Wärmeschutz senkt drastisch den Verbrauch von Brennstoffen und lässt sich kombiniert mit modernster Haustechnik noch steigern. Wenn man die Ökobilanz konsequent zu Ende denkt, lassen sich Holzbau- und werkstoffe leicht wieder in andere Stoffkreisläufe überführen. Unbehandelte Holzreste können stofflich oder thermisch weitergenutzt oder am Ende ihres Lebenszyklus wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden.