Holzbauprojekte = Klimaschutzprojekte
Mittwoch, den 8. Dezember 2010Die jetzige Generation ist für die Zukunft kommender Generationen verantwortlich. Immer mehr Bürger fordern ein umweltbewusstes Bauen - im privaten wie auch auch öffentlichen Sektor. In dem Zusammenhang sind besonders die Kommunen gefordert, da deren heutiges Handeln jahrzehntelang Spuren im Stadtbild und den lokalen Energiebilanzen hinterlässt. Stadtplaner und Architekten sind heute in der Lage, Impulse für nachhaltiges Bauen zu setzen und die Verwendung des Baustoffes Holzes zu forcieren.
Wer klimaschonend bauen will, muss frühzeitig Bilanz ziehen. Wie wirkt das Gebäude ökologisch und ökonomisch über seinen gesamten Lebenszyklus? Darauf sollte man schon vor Planungsbeginn achten:
-Bevorzugte Verwendung regionaler und ortstypischer Roh- und Baustoffe sowie von Bauprodukten mit geringem Primärenergieaufwand.
-Materialgerechte Ausschreibung und Vorlage ökologischer Baustoffdaten.
-Berücksichtigung von Energie- und Kohlenstoff-Speicherleistung in den Bauprodukten.
-Gestalterische Qualität des Projekts.
-Beurteilung von ökonomischen und sozialen Wirkungen, auch auf künftige Nutzer.
-Nachweis der Gesamtkosten über den Lebensweg und nicht der reinen Erstellungskosten.

Werner Löffler