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Alexander Gumpp Alexander Gumpp

- Dipl.-Ingenieur
- Berufserfahrung seit 1983
- Im Unternehmen seit 1993
- Geschäftsführer

Freiwillige Selbstverpflichtung

Freitag, den 29. Juni 2007

Gestern habe ich vor der für den abend avisierten Vetragsunterzeichnung von unseren Kunden einen Brief bekommen, den ich mit ausdrücklichem Einverständnis der Kunden gerne hier veröffentlichen will.

Sehr geehrter Herr Gumpp,

Es ist uns ein Anliegen, vor Unterzeichnung des Vertrages etwas ins Wort zu nehmen, das uns für die nun anstehende Bauphase, in der Ihre Mitarbeiter auf unserem Grundstück und in unserem Haus tätig sind, außerordentlich wichtig ist.

Wir haben Sie als nicht nur fachlich kompetenten, sondern auch ruhigen, sachlichen und angenehmen Menschen kennen gelernt, der mit viel Geduld unsere vielen Fragen beantwortete. Wir haben uns deshalb und obwohl wir von einem in jeder Richtung hin äußerst fundierten Konkurrenzunternehmen ein sehr reizvolles Angebot erhalten haben für die Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihrem Unternehmen entschieden.

Wir sind uns im Klaren, dass die Umsetzung dieses Projektes nicht ganz reibungslos ablaufen wird. Für auftretende Komplikationen wünschen wir uns einen sachlichen, ruhigen Umgangston.

Die Atmosphäre auf dem Bau wird zwangsläufig unser Leben beeinflussen. Da die Atmosphäre von den Menschen, die dort arbeiten bestimmt wird, wünschen wir uns, dass der Umgang der Mitarbeiter miteinander und mit dem Material in diesem Bewusstsein achtsam und umsichtig erfolgt.

Wir sind der Überzeugung, dass die Energie, mit der dieses Projekt von Ihren Mitarbeitern gebaut wird, auch nach Fertigstellung in den Räumen spürbar ist. Nachdem diese Räume zum Kraft tanken und für feinstoffliche Arbeit mit dem eigenen Atem gebaut werden, legen Sie mit Ihren Mitarbeitern den Grundstein für die zukünftige Atmosphäre.

Wir wünschen uns und Ihnen, dass wir uns alle nach Bauabschluss gerne an die Zeit der Umsetzung unseres Lebenstraumes erinnern.

Mit herzlichen Grüßen

………………………..

Ich habe mich sehr über diesen Brief gefreut und ich sehe ihn auch als sehr große Verpflichtung. Ich verspreche, dass alle Beteiligten, unsere Mitarbeiter und alle beteiligten Partnerfirmen, alles tun werden, dass die Umsetzung des Lebenstraumes in angenehmer Erinnerung bleibt!

Was mich diese Woche am meisten gefreut hat!

Freitag, den 1. Juni 2007

Momentan ist es ja in der Bauwirtschaft mit dem Auftragseingang und der Entscheidungsfreudigkeit unserer Kunden etwas zäh bestellt. Wir sind es jetzt schon gewohnt, dass zwischen Angebot und Auftragsvergabe eine sehr lange Zeitspanne mit noch mehr Alternativangeboten liegt. Dies akzeptieren wir auch und machen es gerne.

Trotzdem ist es schön, wenn es mal viel schneller geht. Vor zwei Wochen hat mich ein Kunde angerufen, dem wir dieses Jahr bereits sein Wohnhaus modernisiert haben (in unserem Blog EFH 2234), dass er sich mit dem Gedanken trägt, noch einen zusätzlichen Wintergarten an sein Wohnhaus anzubauen. Wir hatten vereinbart, dass wir Skizzen anfertigen und dann eine Kostenschätzung als Entscheidungsgrundlage erstellen. Dies haben wir jeweils zu den vereinbarten Terminen geliefert. Als letztes gestern die Kostenschätzung. Bereits eine Stunde später hatte ich den Anruf, dass der Wintergarten ausgeführt werden soll - übernächste Woche werden wir bereits mit unserem Architekten in die Eingabeplanung einsteigen!

Dieses Vertrauen hat mich begeistert und ich kann heute schon versprechen, dass wir auch diesmal das Vertrauen bestätigen werden!

Immer das Kreuz mit den Bebauungsplänen

Donnerstag, den 22. März 2007

Wahrscheinlich werde ich mit diesem Beitrag vielen Planern aus der Seele sprechen - diese Woche habe ich es nämlich wieder mal mit einem Bebauungsplan zu tun, der so gar nicht zu dem Haus passt, das wir auf das betreffende Grundstück bauen wollen.

Der Bebauungsplan ist eigentlich wie überall:

  • Dachneigung 35° - 45°
  • Kniestock ca. 50 cm
  • Satteldach
  • Ziegeleindeckung etc.

Den Profis unter uns kommt das bekannt vor, sowas gibt es oft. Bei uns in der Gegend wird das dann als schwäbischer Baustil bezeichnet, ich hab das aber auch schon im westfälischen gesehen, dort ist es dann eben der westfälische Baustil.

Der Ansatz der aufstellenden Gemeinde ist ja immer gut gemeint, es soll eine gewisse Einheitlichkeit reinkommen und Verschandelung sollen verhindert werden. Das Ergebnis ist oft das Gegenteil. Schlechte Architektur kann ich auch durch rigideste Bebauungspläne nicht verhindern, gute Architektur aber sehr wohl! Nicht ohne Grund gehen deshalb bei den Gemeinde soviele Bauanträge mit Antrag auf Befreiungen von den Vorschriften des Bebauungsplans ein!

Dabei wäre es doch ein leichtes, Bebauungspläne aufzustellen, die den Bauherren erlauben, ihren Wunsch von einem Haus umzusetzen, das sie ja auch schließlich mit ihrem Geld bezahlen. Die Rahmenbedingungen können so gesetzt werden, dass sich Proportionen für die Häuser ergeben und innerhalb dieser Proportionen können die Baufamilien mit ihren Architekten ihr individuelles Haus im Rahmen ihrer Vorstellungen planen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir mit solchen Bebauungspläne eine wesentlich höhere gestalterische Qualität der Wohngebiete erreichen!

Ich freue mich, dass die Gemeinde Binswangen und ihr Gemeinderat den Mut hatte, für ihr neues Baugebiet Kirchle West einen solchen Bebauungsplan aufzustellen. Zusammen mit der geplanten Nahwärmeversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen ergibt sich hier die Möglichkeit der doppelten Nachhaltigkeit

  • die Möglichkeit der nachhaltigen Planung
  • die Verpflichtung zur nachhaltigen Energieversorgung

Das ist doch eigentlich das, was wir wollen!

Warum alle Mitarbeiter mindestens einmal pro Monat einen Beitrag schreiben

Dienstag, den 23. Januar 2007

Wir alle wollen jeden Tag neues lernen um unsere Leistungen für unsere Kunden von Tag zu Tag zu verbessern. Zum Lernen gehört Reflektion. Deshalb überlegen sich alle Mitarbeiter unserer Firma, vom Lehrling bis zum Chef, mindestens einmal im Monat, was sie neues gelernt haben und schreiben dies auch in den Blog.

Somit lernen wir ständig und dokumentieren unser Wissen auch für uns und unsere Kunden!!

Dies wird für viele wahrscheinlich sehr gewöhnungsbedürftig sein, aber wir schaffen das!