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Alexander Gumpp Alexander Gumpp

- Dipl.-Ingenieur
- Berufserfahrung seit 1983
- Im Unternehmen seit 1993
- Geschäftsführer

Es hat sich gelohnt!

Freitag, den 20. November 2009

Im Rahmen der diesjährigen Konferenz der europäischen Forestbased Sector Technology Plattform (FTP) in Stockholm wurde erstmals der FTP Team-Up Award für herausragende Kooperationen zwischen Forschern und Unternehmen vergeben.
Zusammen mit den Mitstreitern aus Industrie und Forschung habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass dieser Preis an das Projekt TES-Energy-Facade ging, in das wir  alle in den vergangenen beiden Jahren sehr viel Energie, Gedanken und Zeit investiert haben. Während der gemeinsamen Arbeit konnten alle Seiten immer wieder vom Know How und der Erfahrung der anderen am Projekt Beteiligten profitieren und somit das best mögliche Ergebnis erzielen.

Das verstehe ich unter “angewandter Forschung”, so wie sie noch viel öfter passieren sollte: Unterschiedliche Kompetenzen werden gebündelt, klare Ziele definiert und bei gleichzeitiger genauer Untersuchung der Umsetzbarkeit sehr konkret verfolgt.

Genaueres zum FTP Team-Up Award können Sie hier nachlesen: 091118_pm_ftpaward_tum.pdf

Ein neues Flusswehr für die Egau

Samstag, den 5. April 2008

Heute hatte ich einen ganz interessanten und ganz anderen Baustellentermin. Im ganzen Landkreis Dillingen gibt es noch ein existierendes Flusswehr aus Holz. Dieses steht an der Keismühle in Wittislingen seit 1922. Jetzt hat der Zahn der Zeit und die Gewalt des Wassers so an der Konstruktion genagt, dass Sie erneuert werden muss.

Der jetzige Zustand

Auch bei diesem Bauvorhaben zeigt sich wieder, dass gute Planung im Vorfeld auch für die spätere Sanierung Vorteile bringt. Von diesem Bauvorhaben gibt es nämlich noch den Originalplan aus dem Jahr 1922. Der ist jetzt sehr hilfreich für die Kostenermittlung und auch für die Konstruktion, da wesentlich weniger Baustellenaufmass erforderlich ist.

Der Plan aus dem Jahr 1922

Wir werden uns jetzt dranmachen mit der Technik des Jahres 2008, nämlich CAD - gestützter Planung und CNC - gesteuertem Zuschnitt das Wehr denkmalgerecht neu zu planen und zu bauen. Mithilfe unserer modernen Produktionsmethoden haben wir die Möglichkeit alte Holzverbindungen maschinell herzustellen und somit den erforderlichen Aufwand in einem wirtschaftlichen Rahmen zu halten. Sobald das Wehr fertig ist, werde ich ein Bild in den Blog einstellen.

Wieder zwei Binswanger im Dillinger Kreistag

Mittwoch, den 5. März 2008

Seit gestern abend ist bekannt, dass wieder zwei Binswanger Bürger Mitglied im Kreistag des Landkreises Dillingen sind. Ganz herzlichen Glückwunsch an unseren ersten Bürgermeister Anton Winkler und den zweiten Bürgermeister Franz Endres. Gerade für die Entwicklung von kleinen aber aktiven Gemeinden, so wie es auch Binswangen ist, ist es wichtig, dass unsere Vetreter auch dort vertreten sind, wo die Entscheidungen getroffen werden.

Ich wünsche den beiden eine gute Hand und freue mich auf ihr Engagement in den nächsten sechs Jahren.

Internationales Holzbauforum in Garmisch

Samstag, den 8. Dezember 2007

Vom 05. - 07. Dezember fand in Garmisch wieder das Internationale Holzbauforum mit über 1.100 Teilnehmern statt und ich durfte auch wieder teilnehmen. Ich freue mich jedes Jahr wieder auf diese Veranstaltung, da es die einzige Veranstaltung ist, die alle “Holzbeteiligten” von den Studenten über die Hochschullehrer, die ausführenden Holzbaufirmen und die Zuliefererindustrie an einem Ort zusammenbringt. Dies auch noch mit einem internationalen Teilnehmerkreis.

Das Tagungsprogramm ist sehr umfassend und beschäftigt sich mit allen Aspekten des Holzbaus und auch mit dem gesellschaftlichen Umfeld und der Entwicklung, in dem Bauen mit Holz stattfindet. Durch die dreitägige Dauer der Veranstaltung bleibt auch viel Zeit zum Gedankenaustausch mit den Kollegen - ein idealer Platz, um vom Tagesgeschäft abzuschalten und sich mit neuen Ideen aufzutanken.

Ich möchte nur examplarisch in paar Vortragsinhalte streifen. So durfte Tom Kaden über den gerade in Berlin entstehenden siebengeschossigen Holzbau berichten. In seinem Vortrag wurde deutlich, welche Möglichkeiten der Holzbau auch in Deutschland heute bereits bietet. Im Vergleich zu Schweden, dies wurde von Tobias Schauerte, Uni Vaxjö, vorgestellt, sieht man allerdings auch wie unsere deutschen Bauvorschriften das Bauen insgesamt und vor allem das Bauen mit Holz verkomplizieren und verteuern. Wer denkt, dass Physik weltweit das gleiche bewirkt, hat eben darüber noch nicht mit den deutschen Behörden geredet.

Sehr interessant war der Vortrag von Lars Wild-Nordlund von BoKlok. BoKlok ist eine gemeinsame Firma von IKEA und Skanska, einem großen skandinavischen Haushersteller. Ziel von BoKlok ist es Häuser zu konzipieren und zu verkaufen, die ca. 20% günstiger als der Markt sind und dabei auch noch Geld zu verdienen. Dies bedeutet im wesentlichen kleinere Häuser und komplett standardisierte Häuser, die immer in Siedlungen zu ca. 30 Einheiten plaziert werden. Henry Ford hat mal zu Zeiten des T-Modells gesagt, dass der Wagen in jeder Farbe zu liefern ist, solange sie schwarz ist. Genauso stringent verfährt BoKlok mit Sonderausstattungen, es gibt keine. Alle Wände sind weiss, alle Sanitärräume haben die gleichen Fliesen und die gleiche Keramik, alle Küchen ist gleich - die Häuser werden in großer Zahl immer gleich in einem extrem hohen Vorfertigungsgrad hergestellt. So lässt sich ein “ehrlich” günstiger Preis realisieren, der den Kunden und den Hersteller zufriedenstellt. BoKlok bedient sehr erfolgreich den skandinavischen und englischen Markt und hat - bezeichnenderweise - kein Interesse am deutschen Baumarkt.

Dass die österreichischen Architekten in manchen Dingen, vor allem energetisch, momentan teilweise uns weit voraus sind, hat Heinz Plöderl aus Wels in seinem Vortrag deutlich herausgestellt. Für ihn ist das Mass der Dinge, dass ein neues Gebäude oder ein saniertes Gebäude die Energieeffizienz eines Passivhauses haben muss. Dass das alles auch noch gut aussehen kann und sich die Benutzer wohlfühlen hat er in seinem Vortrag eindrucksvoll bewiesen.

Diese Notwendigkeit des energieeffizienten Bauens und die dazu vorhandenen Möglichkeiten wurden auch in den Vortägen von Helmut Krapmeier, Energieinstitut Vorarlberg, und Mark Zimmermann, EMPA Dübendorf, sehr deutlich aufgezeigt. Wir haben alle technischen Möglichkeiten Gebäude mit einem Effizienfaktor von mindestens 10 im Vergleich zum Gebäudebestand zu bauen und wir müssen dies auch tun, sonst ist das Erreichen aller vereinbarter Klimaschutzziele absolute Makulatur.

Hermann Blumer, einer der “Päpste” des Holzbaus, zeigte auch noch am Beispiel einer Forschungsstation in der Antarktis, dass für das Bauen in Extremklimata eigentlich nur der vorgefertigte Holzbau in Frage kommt, alle anderen Bauweise steigen aus!

Danke an die Veranstalter für die Organsisation dieses tollen Kongresses. Ich freue mich schon wieder auf Garmisch 2008 und bin definitiv wieder dabei!

10plus - Verabschiedung der Massnahmen

Freitag, den 5. Oktober 2007

Gestern am Spätnachmittag hatte unser betriebsinternes Projekt 10plus seinen Abschluss (und eigentlich gleichzeitig erst seinen richtigen Anfang).

Josef Maier und ich hatten dieses Projekt Anfang Juni initiiert, weil wir teilweise das Gefühl hatten, dass sich viele Abläufe in unserem Betrieb einfach eingeschliffen hatten, teilweise im Sinne der eigenen Bequemlichkeit modifiziert wurden und nicht im Sinne maximaler Kundenorientierung. Vieles lief in einer bestimmten Art und Weise ab, weil es schon immer so gemacht wurde. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Wahrnehmung für Führungskräfte; das ist fast überall so in einem laufenden Betrieb. Trotzdem waren wir damit nicht so richtig zufrieden, weshalb wir 10plus ins Leben gerufen haben.

Das einzige, was wir getan haben, ist, dass wir Teams entsprechend der einzelnen Arbeitsbereiche zusammengestellt haben und ihnen die Aufgabe stellten: “Macht uns bitte Vorschläge, was wir alle tun müssen, damit wir in jedem Bereich aus 100% Arbeitszeit 110% Leistung herausholen können”. Die weiteren Arbeiten sollten durch die Teams selbst erfolgen und für Ende Juli hatten wir einen Termin für die erste Zwischenpräsentation festgesetzt. Die Ergebnisse, die uns dort präsentiert wurden, waren dann nicht so, dass sie uns richtig vom Hocker gerissen hätten, dementsprechend war auch unsere Kommentierung und die Handlungsanweisungen zur Schlusspräsentation Mitte September.

Kompliment an unsere Mitarbeiter, denn zur Schlusspräsentation wurde uns dann wirklich eine Fülle an Maßnahmen präsentiert, die man Stück für Stück umsetzen kann. Gestern haben dann Josef Maier und ich eine Priorisierung der Maßnahmen festgelegt und auch Arbeitsgruppen zusammengestellt, die die Maßnahmen selbständig Stück für Stück umsetzen.

Wir freuen uns, dass wir uns aus dem täglichen Trott wieder ein Stück befreien konnten, dass sich unsere Mitarbeiter aktiv bewegen und dass wir gemeinsam Schritt für Schritt besser werden.

Bauphysiksymposium in Eldagsen - neueste Erkenntnisse im Altbau

Samstag, den 29. September 2007

Vom 14. bis 16. September habe ich am Bauphysiksymposium des Energie- und Umweltzentrum am Deister in Eldagsen teilgenommen. Dies ist eine Seminarreihe, die jedes Jahr im September durchgeführt wird und die mit hochkrätigen Referenten besetzt ist. Dieses Jahr waren als Referenten unter anderem vertreten:

  • Dr. Wolfgang Feist, “Passivhauspapst” und Leiter des Passivhausinstituts in Darmstadt
  • Dr. Hartwig Künzel, Leiter des Fraunhoferinstitut für Bauphysik in Holzkirchen
  • Dr. Rudolf Plagge, Leiter des Instituts für Bauklimatik an der TU Dresden
  • Robert Borsch-Laaks, Sachverständiger für Bauphysik und einer der Pioniere der diffusionsoffenen Bauweise

Schwerpunkt des diesjährigen Symposiums waren die bauphysikalischen Problemstellungen bei der Sanierung des Gebäudebestands. Von den wirtschaftlich und ökologisch sinnvollen Dämmdicken für die Sanierung (Erkenntnis: je dicker, desto wirtschaftlicher) über die Langzeiterfahrungen mit Vollwärmedämmverbundsystemen bis hin zu den Entwicklungen im Bereich der Innendämmung wurde alle relevanten Punkte intensiv angesprochen und diskutiert.

Ich konnte für mich sehr viele neue Erkenntnisse aus dem Seminar ziehen, die mir Hilfestellung für meine tägliche Arbeit geben und dazu führen werden, dass unsere Planungs- und Ausführungskonzepte für die Bestandssanierung nochmals besser und effizienter werden.

    TSV Binswangen gewinnt mit Gumpp & Maier

    Samstag, den 29. September 2007

    Nachdem der TSV Binswangen diese Saison in die Kreisliga West (früher hat man einfach A-Klasse dazu gesagt) aufgestiegen ist, muss sich natürlich auch das Equipment der gestiegenen Spielklasse anpassen. Der verantwortliche Abteilungsleiter Josef Kraus hat es dann auch in seiner engagierten Art und Weise geschafft, mich davon zu überzeugen, dass unsere Binswanger Fussballer in dieser Spielklasse unbedingt zum Warmmachen vor dem Spiel einheitliche Sweatshirts benötigen.

    TSV gewinnt mit Gumpp & Maier

    Hier sehen Sie unsere Fussballer beim “Eintragen” der neuen Sweatshirts. Josef Kraus konnte mich zwar nicht davon überzeugen, dass diese Massnahme für uns einen immensen Werbeeffekt erbringt. Das wollen wir aber auch gar nicht. Wir sind zwar ein überregional agierendes, aber im Ort verwurzeltes Unternehmen. Wir wissen um den Wert engagierter Vereinsarbeit und ehrenamtlicher Tätigkeit. Soweit es uns möglich ist, unterstützen wir diese Arbeit gerne, egal für welchen Verein!

    übrigens: falls es unsere Binswanger Fussballer schaffen, in die Bezirksklasse durchzumarschieren, gibt es nächstes Jahr nochmal was. Also strengt auch an!

    2007 - Bauboom bei Gumpp & Maier

    Samstag, den 25. August 2007

    Antizyklisch zur extrem rückläufigen Bautätigkeit im Frühjahr und Sommer 2007 haben wir alle zur weiteren Entwicklung unseres Betriebes erforderlichen baulichen Investitionen in 2007 erledigt.

    • Neubau einer Lagerhalle

    Augrund unseres überplanmäßigen Wachstums in den letzten Jahren und der wieder mehr erforderlichen Lagerhaltung waren unsere überdachten Lagermöglichkeiten mehr als erschöpft. Dies ging bereits soweit, dass die Produktivität im Abbund und in der Fertigung eingeschränkt wurde. Ordnung zu halten war angesichts der beschränkten Möglichkeiten ein Ding der Unmöglichkeit. Dieser Misstand musste dringend behoben werden und das haben wir mit dem Bau der neuen Lagerhalle getan. Wir sind uns sicher, dass sich der Bau der Halle schon in ein paar Jahre durch verbesserte Produktivität amortisiert hat. In diesem Zusammenhang haben wir auch die komplette Lagerhaltung neu organisiert und strukturiert und damit die Grundlagen für Ordnung im Betrieb neu justiert. Ich glaube auch, dass es uns architektonisch und konstruktiv gelungen ist zu zeigen, dass eine Lagerhalle nicht immer langweilig aussehen muss.

    Relaunch Gumpp & Maier GmbH

    • Gestaltung unserer Aussenanlagen

    Der Focus unserer Investitionen lag in den letzten Jahren immer bei den betriebsnotwendigen Dingen. Unsere Aussenanlagen haben wir immer auf irgendwann verschoben. Aufgrund unserer vernünftigen Ertragslage haben wir beschlossen, dass irgendwann 2007 ist. Mittlerweile ist aus unserer Wildnis um unsere Halle bereits ein schön sprießender Sportrasen geworden. Im Herbst werden dann noch entlang der Umgehungsstrasse Buschgruppen und entlang der Hauptstrasse und Zum Ried eine Lindenallee gepflanzt. Wenn das alles fertig gestellt ist, entspricht auch das Umfeld um unsere Produktion den Ansprüchen, die wir an uns stellen.

    • Photovoltaik - Anlage auf unser Hallendach

    3300 m² Dachfläche müssen einfach genutzt werden - wenn man dabei die komplette Energie für den gesamten Betrieb erzeugen kann, unwahrscheinliche Mengen CO2 einsparen kann und dabei auch noch eine vernünftige Rendite erzielen kann, dann muss man auf so ein Dach einfach eine Photovoltaikanlage montieren. Das haben Josef Maier und ich getan und uns durch die Firma S&H Solar aus Ehingen hochprofessionell eine aufgeständerte 105 kWp-Anlage aufs Dach setzen lassen. Es macht gerade an Tagen wie heute so richtig Spass am PC die Leistungsdaten der Anlage abzufragen. Ein Novum für Josef Maier und mich war, dass dies die erste Investition in unserem Leben war, die nicht direkt mit der Weiterentwicklung des Betriebs in Zusammenhang steht!

    Somit haben wir in 2007 nahezu einen kompletten Relaunch der Gumpp & Maier GmbH durchgeführt. Wir freuen uns und sind glücklich, dass wir das tun können. Wir wissen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist und wir haben auch schon andere Zeiten erlebt. Dankeschön unseren Kunden und unseren Mitarbeitern, nur durch sie können wir uns weiterentwickeln.

    Jetzt sind wir wieder perfekt aufgestellt, machen jetzt noch schnell zwei Wochen Betriebsurlaub und starten dann in einen ganzen heißen Herbst- und Winterendspurt 2007.

    ab nächste Woche kommt unsere Produktionsenergie von der Sonne

    Montag, den 9. Juli 2007

    Heute ist der Startschuss für den Bau unserer Photovoltaikanlage gefallen. Wir nutzen unser großes Hallendach, um darauf eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 105 kWp zu bauen.

    Mit dieser Anlage werden wir in den nächsten Jahren jährlich ca. 100.000 kWh Strom pro Jahr von der Sonne erzeugen lassen und das ganz ohne CO2-Belastung. Damit decken wir exakt den Bedarf an elektrischer Energie, den wir für unsere Produktionsanlagen und unsere Verwaltung das ganze Jahr benötigen. Somit tragen wir im Kleinen zum Erreichen der geplanten Klimaschutzziele bei.

    Die Module rücken an
    Wir hoffen jetzt darauf, dass die in unserer direkten Nachbarschaft geplante Holzverstromungsanlage realisiert wird. Dadurch könnten wir durch die Nutzung der Abwärme auch bei der Beheizung unseres Bürogebäudes und unserer Produktionsanlagen komplett unabhängig von fossilen Brennstoffen werden.
    Wir freuen uns auf unsere Anlage und glauben fest daran, dass ab nächster Woche die Sonne wieder richtig scheint und der Einspeisezähler mit hoher Geschwindigkeit läuft.

    Angebot vollständig oder Mut zur Lücke - was ist besser

    Freitag, den 29. Juni 2007

    Unsere Philosophie ist es, mit unseren Kunden vor der Erstellung des Angebots genau über den Leistungsumfang zu sprechen und dann exakt die besprochene Leistung anzubieten. Ich verfolge dabei auch die Strategie, immer die oberste Qualitätsstufe anzubieten. Meiner Meinung nach soll das erste Angebot immer das teuerste sein.

    Das hat nichts damit zu tun, dass ich unsere Kunden schocken will - wir wollen unseren Kunden die selbständige Möglichkeit geben, auswählen zu können, was Ihnen wichtig ist und was weniger wichtig. Bei den wichtigen Dingen muss es oberster Qualitätsstandard sein, bei den anderen kann ich sparen. Dazu muss ich als Kunde aber zuerst mal wissen, was der obere und der untere Qualitätsstandard ist.

    Wir erstellen somit bis …..€-Angebote und keine ab ……€-Angebote. Das liegt auch daran, dass wir es selbst hassen, wenn wir für Leistungen, die wir zukaufen, ab-Angebote bekommen und dann ständig darauf hingewiesen werden, dass da und dort immer noch was dazukommt.

    Manchmal fällt man mit dieser Strategie aber auch furchtbar auf die Schnauze. So ist es uns in den letzten zwei Wochen mit zwei schönen Aufträgen in Binswangen passiert, in die wir auch jeweils viel persönliches Engagement im Rahmen der Genehmigungsplanung investiert hatten. Wir haben beide Aufträge verloren, beide gegen ab-Angebote. Neben großer persönlicher Enttäuschung, die zurückbleibt, macht man sich natürlich auch Gedanken, ob ab-Angebote auch die bessere Lösung für Gumpp & Maier wäre.

    Wir haben uns für die Beibehaltung der bis-Angebote entschieden. Die andere Variante wäre zwar vielleicht kurzfristig zum Vorteil von Gumpp & Maier, aber ganz sicher zum Nachteil unserer Kunden - und somit auch langfristig zum Nachteil für uns.

    Wir bleiben dabei, Sie bekommen von uns auch zukünftig ein komplettes Angebot, in dem alles drin ist, was Sie brauchen und nicht für jede Kleinigkeit sofort ein Nachtrag erforderlich wird - auch wenn wir dadurch den einen oder anderen Auftrag verlieren!