gumpp & maier blog
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Daniel Caesar Daniel Caesar

- Dipl.Ingenieur (FH)
- Berufserfahrung seit 1999
- Im Unternehmen seit 2006
- Projektleiter

Innenfarbe mit Struktur

Donnerstag, den 24. April 2008

Bei einem aktuellen Bauvorhaben will der Bauherr die Innenwandseiten mit einer leichten Struktur versehen haben.

Dazu gibt es von der Firma Sto ein neues Produkt: StoSil Stuktur in dem Quarzsand in den Körnungen Fein und Medium enthalten sind. Durch verschiedenen Verarbeitungstechniken: wie kreuzweises streichen, rollen oder sprenkeln können dann individuelle Effekte erzielt werden. Zusätzlich wird mit der Strukturierung eine Egalisierung der gespachtelten Fugen in den Gipskarton Flächen erzielt und die Wandflächen erhalten ein homogeneres Erscheinungsbild.

Wenn der Schubert 3mal klingelt

Mittwoch, den 19. März 2008

Seit kurzem fährt ein Brotzeitdienst, Fa. Schubert, jeden Morgen um 8.30 bei uns in den Hof. Das ist natürlich eine tolle Sache, wenn es dann klingelt und man zum Einkaufen nur schnell runter gehen braucht.
Es gibt eine umfangreiche Auswahl und wochentagsweise verschiedene Spezialitäten.
Guten Appetit!

Beitrag von Daniel Caesar

Donnerstag, den 7. Februar 2008

Für die Bemusterung der Innentüren und des Parketts fahren wir zusammen mit unseren Kunden nach Wertingen zur Firma Denzel. Dort ist ein großes Studio mit vielen Musterstücken eingerichtet und die Beratung übernimmt dann auch jemand von der Firma Denzel, der sich in diesen Geschichten wieder ganz genau auskennt. Bei meinem letzten Termin war für mich zum Beispiel ein “Furnierparkett” neu. Für weniger genutzte Räume ist dies eine interessante Alternative zum herkömmlichen Fertigparkett.

Furnierparkett:
“Furnierparkett ist ein realtiv neues Produkt mit sehr interessanten Eigenschaften. Es besteht aus 3 Schichten: Edelholz Nutzschicht (ca. 0,6mm) HDF Trägerschicht (ca. 7,5 mm) und Furnier Gegenzug (ca. 0,6mm). Obwohl bei Fertigparkett die Nutzschicht und Renovierbarkeit als Kriterium herangezogen wird, überzeugt dieses Produkt duch andere Eigneschaften. Trotz der geringen Nutzschicht ist Furnierparkett sehr wiederstandsfähig. Bei dem extrem harten HDF Träger sind die Druckstellen bei fallenden Gegenständen um ein vielfaches geringer als bei Parkettarten mit mehreren mm Nutzschicht. Besonders bei Edlen Holzarten, deren Resourcen begrenzt sind, hat sich dieses Produkt als günstige und nachhaltige Alternative erwiesen. Furnierparkett ist definitiv das Produkt für livestylebezogene Menschen, die sich im laufe Ihres Lebens mehrmals neu einrichten, aber nicht auf den natürlichen Charme von Echtholz verzichten wollen.”

“Sogenanntes Furnierparkett bietet nur eine sehr dünne Edelholzschicht und kann daher garnicht mehr abgeschliffen werden. Die Verbindung der einzelnen Parkettelemente erfolgt durch Verbindungen über das bekannte Nut-und-Feder-System oder bei sogenanntem Klickparkett über Verbindungen die auch ohne Leim verlegt werden können.”

Jahresergebnis

Donnerstag, den 20. Dezember 2007

In den letzten beiden Wochen durfte ich unseren Kunden von 2007 Weihnachtsgeschenke übergeben und habe alle wieder kurz getroffen.
Es hat mich sehr gefreut, dass ich überall herzlich willkommen war und ein kleines Schwätzchen über die Baustelle, das Haus usw. …halten konnte. Die Zufriedenheit über die geleisteten Arbeiten war immer zu spüren und ich “soll doch alle grüßen”, die mitgeholfen haben. Ein gutes Gefühl am Ende vom Jahr.

Stahlzargen für Innentüren

Freitag, den 30. November 2007

Für einen Kunden habe ich diesen Monat ein Angebot für Innentüren mit Stahlzargen inklusive der Montage erstellt.
Das Angebot von unserem Zulieferer hatte ich bereits eingearbeitete und für die Montage war ich dabei eine Standardmontage anzusetzen. Dann habe ich aber doch noch den Monteur angerufen und mich wegen der Montage von Stahlzargen erkundigt, da ich Stahlzargen noch nicht eingebaut habe.
Hier ist es wichtig, dass die Zargen zweiteilig sind wie bei Holz und ich soll doch schauen wie die Zargen beschrieben sind.
Im Zuliefererangebot stand dann auch “für den wandbegleitenden Einbau”, was natürlich schlecht bei unseren vorgefertigten Wänden wäre.
Noch einmal Glück gehabt, habe ich mir gedacht. Hätte ich das nicht mehr bemerkt würden im schlechtesten Fall in ca. 2 Monaten die falschen Zargen auf der Baustelle stehen und…
Also: Wenn man sich nicht sicher ist oder eine Sache neu ist, Angebote lieber 2 mal durchlesen und nachfragen habe ich mir vorgenommen.

Gründung dem Gelände angepasst

Freitag, den 2. November 2007

dlrg2.bmp
Für dieses Vereinsheim mit “Garage” wurden diese Woche die Wände vorgefertigt und der Fenstereinbau mit Rolladenverschattung ist in vollem Gange.
Die Zeit wird knapp, da vor dem ersten Frost die Putzfassade noch fertig gestellt werden soll.
Deshalb wird zum Beispiel die Kratzspachtelung noch in der Halle aufgebracht, um zusätzlich Zeit zu gewinnen.
Auch im vollem Gange ist die Erstellung der Bodenplatte.
Der Heimtrakt ist bereits betoniert und der Garagenteil wird am kommenden Dienstag erstellt. Diese Unterteilung entstand, da in der Garage kein weiterer Bodenaufbau erfolgt und die Platte nur noch flügelgeglättet wird.
Eine elegante und kostengünstige Lösung ergab sich für die Gründung der Bodenplatten. Hier wurden keine Streifenfundamente ausgeführt, sondern die Platten gründen schwimmend auf einem 1m starken Paket aus frostsicherem Material. Der Grund für diese Entscheidung war, dass das Gelände ohnehin aufgefüllt werden musste. Auf die Streifenfundamente wurde verzichtet und die Bodenplatte wurde mit 25cm lediglich etwas stärker dimensioniert.

Make up nicht nötig; Schönheit kommt von Innen

Mittwoch, den 26. September 2007

Aussenwände mit einer Putzfassade werden von uns mit einer inneren Holzwerkstoffplatte, dem Ständerwerk und einer 6cm starken Putzträgerplatte in der Halle vorgefertigt.
Das Aufbringen des Putzes erfolgt dann auf der Baustelle und ist sehr aufwendig, wobei das Ergebnis nur eine Gesamtstärke von 1cm aufweisen wird. Aber gerade darin liegen die Schwierigkeiten und die hohen Anforderung die der “Holzhausputz” mit sich bringt und erfüllen muss.

Systemaufbau einer Aussenwand mit einer Putzfassade:
Aufbau
1 Holzkonstruktion mit aussteifender Holzwerkstoffplatte, Ständerwerk und Gefachdämmung
2 Holzfaserplatte als Putzträger
3 Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
4 Voranstrich für mineralische Beschichtungen
5 Oberputz
Eine kleine Verbesserung in diesem System kann ich nach einem Rat durch einen unserer Partnerbetriebe seit neuestem weitergeben:
Als letzte Schicht wird zum Beispiel der ca. 2mm starke Oberputz aufgetragen, wobei die eigentliche Farbgebung durch den folgenden, 2maligen Anstrich erzielt wird. Ein Problem kann hier sein, dass bei späteren Kratzern in der Fassade der weiße Oberputz durchscheint. Neu für mich war, dass man den mineralischen Oberputz bereits als eingefärbte Sackware erhalten kann und sich das “Kratzerproblem” somit leicht und mit wenig Aufwand lösen lässt.
Das schöne hierbei ist noch, dass auch der finanzielle Mehraufwand nur geringfügig ist und die Entscheidung für diese Ausführung sicherlich leicht macht.

Anbau in München

Donnerstag, den 23. August 2007

Nach unserem Betriebsusrlaub erstellen wir in Müchen einen Anbau an ein bestehendes Haus.
Der Anbau wird eine begehbare Terrasse auf dem Flachdach haben und die Terrasse wird noch mit einem Grünstreifen umrandet. Aus diesem Grund wurden seitens der Tragwerksplanung auch 16/28cm Sparren vorgesehen.
Die Schwierigkeit im Detail. Der Anbau erhält eine Eternit -Plattenfassade, Schiebeläden für die Eckverglasung, Verblechte Fensterleibungen und einen Fensterschlitz (Einbau einer Glasscheibe ohne Stock).
Eine Vorgabe der Architektin war unter anderem auch eine Speziallösung für das Vordach aus kleinen Stahlträgern.
Die Stahlträger leiten die Dachlasten über eine Druckplatte und eine am Sparren rückverankerte Zuglasche ab.
Diese Lösung der Planverfasserin hat mir sehr gut gefallen, obwohl es sehr aufwendig ist herzustellen.
Ich bin schon gespannt wie das Vordach ausschauen wird, wenn es montiert ist.


anbau-2-muchen.bmp

Kellerabdichtung

Freitag, den 3. August 2007

Aussen liegende Kellerabgänge sind oft nicht überdacht und das Regenwasser muss über einen Gully abgeleitet werden.
Die Betonsohle wird dafür mit Bitumen abgedichtet, wobei die Abdichtung bei den angrenzenden Wänden auf 30cm hochgezogen werden muss. Bei der Hauswand muss dies hinter der Perimeterdämmung an der betonierten Kelleraussenwand erfolgen, da die Perimeterdämmung durch die Hitze des Brenners schmelzen würde. Bei den ungedämmten Wänden muss die Dämmung mit einem Pressprofil gegen Abrutschen mechanisch fixiert werden und die entstehende Fuge gegen Hinterlaufen mit Silikon abgespritzt werden.
Optisch schöner ist es, wenn diese Pressleite mit einem Blech verblendet wird.
Problematisch ist eine betonierte Treppe, wenn sie an die angrenzenden Wände anbetoniert wird, da dieser Anschlussbereich vor allem an der untersten Stufe einen Wassereintritt ermöglichen kann, wenn dieser Anschluss nicht abgedichtet wird.
Diese Problemstelle war mir erst bewusst als mich der Abdichter darauf hingewiesen hat und entsprechend wurde nachgebessert.
Das untere Bild zeigt einen solchen Kellerabgang, in dem Wasser unter der Abdichtung war.
Alle Leckagen wurden mit Flicken ausgebessert und an den Treppenstufen wurde eine spezielle Flüssigabdichtung aufgestrichen.
Die Anschlüsse sind jetzt fertiggestellt und der Oberbelag kann aufgebracht werden.

Abdichtung eines Kellerabganges mit betonierter Treppe

Estrichtrocknung

Mittwoch, den 30. Mai 2007

Ein wichtiges Entscheidungskriterium bei unseren Kunden für ein Holzhaus ist oft auch die kurze Bauzeit.
Für diese ist unter anderem die kurze bzw. der Entfall von Trocknungszeit verantwortlich.
Eine Ausnahme bildet allerdings der Estrich, wenn er nicht als „Trockenestrich“, sondern üblicherweise als Zementestrich ausgeführt wird.
Diese Trocknungszeit will man natürlich so kurz wie möglich halten, da der Umzugstermin der Bauherrschaft oft nicht mehr weit weg ist und zusätzliche Wartezeiten, durch Fehler beim Trocknen, dann einfach nerven.
Zur Estrichtrocknung und für das erforderliche Stoßlüften bin ich auf die Mithilfe der Bauherrschaft angewiesen, wozu ich sie mit den erforderlichen Maßnahmen und Gerätschaften vertraut mache.
Beim herkömmlichen Zementestrich muss rund 28 Tage für die Trocknung angesetzt werden bis die Belegreife für die folgenden Bodenbeläge erreicht wird.
Zum Beispiel müssen nach DIN 18560 für Fliesen 2,0% und für Parkett/Laminat 1,8% maximaler Feuchtigkeitsgehalt erreicht werden.
Grundsätzlich falsch für die Trocknung ist, wenn man einfach alle Fenster „aufreißt“ und offen stehen lässt.
Je nach Witterung erzielt man dann entweder keinen Trocknungsfortschritt oder man beschleunigt das Austrocknen so sehr, dass die Gefahr von Rissbildung, „Schüsseln“ und Festigkeitsverlust entstehen kann.
Ohne Luft geht es allerdings auch nicht und nur ein abgestimmtes Lüften führt zum erwünschten Ziel.
Die Zufuhr an Frischluft muss dafür den jeweiligen Witterungsverhältnissen und der Außenluft angepasst werden, wobei hier die relative Luftfeuchtigkeit maßgeblich ist, ob man viel oder wenig lüftet und verstärkt Entfeuchtungsgeräte einsetzt.
Optimale Verhältnisse zum Lüftung herrschen, wenn es draußen sehr heiß und trocken ist.
Einen Luftaustausch kann man dann mehrmals am Tag wiederholen und entfernt somit die Feuchtigkeit aus dem Haus um vom Bauteil.
Das Beheizen des Hauses unterstützt diesen Prozess, da sich in der Phase geschlossener Fenster die wärmere Raumluft mit noch mehr Feuchtigkeit anreichern kann und beim folgenden Lüften durch weniger wassergesättigte Außenluft wieder ausgetauscht wird.
Eine Unterstützung und Beschleunigung kann man durch den Einsatz von Ventilatoren erreichen, die die Raumluft umwälzen, Feuchtigkeit vom Bauteil wegbewegen und trockenere Luft schneller zuführen.
Ist es draußen dagegen kälter und feuchter als im Haus, sinkt die Effektivität der Fensterlüftung oder es wird sogar mehr Feuchtigkeit von draußen nach drinnen transportiert.
Dann sollten unbedingt Entfeuchtungsgeräte in Verbindung mit Ventilatoren zum Einsatz kommen.